Otto Dix

Maler und Graphiker, 1891-1969

Otto Dix’ Werk ist von stilistischer Vielfalt geprägt, bleibt jedoch in seiner künstlerischen Grundhaltung dem Realismus verpflichtet. Am bekanntesten sind diejenigen seiner Gemälde, welche der Neuen Sachlichkeit (Verismus) zugerechnet werden; neben George Grosz gilt er als deren bedeutendster Vertreter. Dix gilt als exzellenter Zeichner und hinterließ mehr als 6.000 Zeichnungen und Skizzen. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 war Dix einer der ersten Kunstprofessoren, die entlassen wurden. 1937 wurden zahlreiche seiner Werke von den Nationalsozialisten in der Münchner Propaganda-Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt und unter anderem als „gemalte Wehrsabotage“ diffamiert.

Quelle: Wikipedia

Dix, Otto

Maler und Graphiker (1891-1969). Signierte Kunstpostkarte. o. O. u. D. 150 : 100 mm. Mit eigenh. Kuvert.
300 € (73640)

„Karte 9 der Postkartenserie ,Künstler unserer Zeit’.“ - Darstellung von Carl J. Burckhardt, 1961.

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Dix, Otto

bedeutender deutscher Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts (1891-1969). Eigenh. Brief mit Unterschrift. o. O. 4to. 1 p. Mit Eingangsstempel. Gelocht.
500 € (80659)

An die Ausstellungsleitung in München wegen der Ausstellung eines seiner Werke: „ich habe meine Teilnahme zugesagt“.

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Dix, Otto

bedeutender deutscher Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts (1891-1969). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Hemmenhofen. 4to. 1/2 p. Gestempelte Adresse. Gelocht. Mit Eingangsstempel.
450 € (80662)

„Ich bin bereit mich an der Ausstellung in Ägypten zu beteiligen.“

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Dix, Otto

deutscher Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts (1891-1969). 2 eigenh. Briefe mit Unterschrift. ohne Ort. 4to. 1 1/2 pp. 1 Brief gestempelt. Beide Schreiben gelocht.
850 € (80778)

An Herrn Ade wegen einer Ausstellung: „Ich danke Ihnen herzlich für die Übersendung des Katalogs Entartete Kunst und würde mich freuen wenn Sie ein Exemplar als Geschenksendung deklariert an Herrn Dr. Fritz Löffler […] senden könnten […]“ - Der zweite Brief mit Annahme dem Ehrenausschuss für Entartete Kunst beizutreten.

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Dix, Otto

deutscher Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts (1891-1969). Original-Photographie ohne Unterschrift. ohne Ort. 225 : 258 mm.
250 € (83533)

Großformatiges Kniestück, das den Künstler in seinem Atelier am Bodensee an seiner Staffelei arbeitend zeigt. Photographie: Hannes Kilian. Rückseitig gestempelt.

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Dix, Otto

Maler und Graphiker (1891-1969). 29 eigenh. Mitteilungen und eigenh. Brief mit U. ("Dix"), dav. zwei mit Federzeichnung. O. O. Verschiedene Formate.
9.500 € (48373/BN30810)

Der sehr flüchtig geschriebene Brief wohl an die Geigerin Hanni Rocco (1896-1990), die Otto Dix in den 1940er Jahren in der Künstlerkolonie auf der Höri kennengelernt und die zusammen mit ihrer Freundin Maria Proells bis 1953 in Hemmenhofen gelebt hatte: "Wenn Du Arbeiten von mir [verkaufen?] willst wende Dich an Galerie Dr. Klihm [...] Erlaß mir im Angesicht meiner Faulheit und meiner massenhaften Post weiteren Schmus [...]". Die Postkarte, auf die Otto Dix ein kleines Mädchen mit einer Blume zeichnete, ist am Oberrand signiert.

Die Adresseite mit Wünschen zum neuen Jahr, darunter die Unterschrift des Künstlers- Die teilweise recht kurzen Mitteilungen (drei mit der Anrede "Liebe Kleine" und zwei mit eh. Unterschrift) sind wohl an Roccos Lebensgefährtin, die Pianistin und Malerin Maria Proelss (1892-1962), gerichtet und betreffen Ankündigungen von Besuchen, verschiedene Bitten u. a., vereinzelt wird auch "Fräulein Rocco" erwähnt. Textträger sind teilw. beschnittene Blätter, darunter 3 Feldpostbriefe und 2 Fragmente von Zigarettenschachteln..

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Dix, Otto

Maler und Graphiker (1891-1969). 10 eigenh. Briefe, Brief- und Postkarten. Radolfzell, Hemmenhofen und o. O. Zusammen 13¾ SS. auf 10 Bll. Gr.-4to und qu.-8vo.
3.500 € (60815/BN44628)

An seinen Biographen Otto Conzelmann, den Herausgeber zahlreicher Dix betreffender Werke, vielfach in Ausstellungs- bzw. Veröffentlichungsfragen. A) "[...] Falls L[utz] & M[aier] die Kassler Kollektion nicht will / Ich weiß nicht, ob man im Osten Wert drauf legt dortliegendes Ost-Geld zu nehmen, ich glaube daß ihnen Devisen lieber sind. Dr. Passarge [d. i. Walter P., Leiter der Kunsthalle Mannheim] dem ich wegen der Kasseler Kollektion schrieb, meint er wolle 1951 eine große Schau der ganzen Entwicklung zeigen.

Das wäre also / I. die Nationalgalerie / II. Moritzburg in Halle und III. Mannheim. Das gibt auch wieder eine komplizierte Organisationsarbeit [...]" (18. I. 1950). - B) "[...] Wir haben keine Neujahrsfreude gehabt, denn Nelly ist schwer erkrankt und mußte am Sylvester nach Singen ins Krankenhaus fortgebracht werden [und verstarb zwei Tage darauf]. Dr. Löffler schrieb mir daß er gern das Buch von Melichar = 'Überwindung des Modernismus' [hätte]. Da Sie es wahrscheinlich in Stuttgart besser kaufen können wäre ich Ihnen dankbar wenn Sie es ihm schickten [...]" (7. I. 1955). - C) Über den ungarischen Maler Rudolf Diener-Dénes: "[...] Die Bilder von Diener erinnern mich an den Stil meiner Arbeiten in den frühen 20iger Jahren. Ich habe auch damals versucht die Wirklichkeit in präzisen Formen u. in wenigen Farben schwarz weiß braun grau auszudrücken. Aber auch das tragischgroteske gemischt mit dem erotischen deutet auf eine innere Verwandtschaft mit mir hin [...]" (27. II. 1964). - D) "[...] Ich malte ein Aquarell Roussillon in Totalansicht von links. Das Blatt ist längst verkauft weiß nicht mehr, wer es hat. 'Vaucluse' ist aus der Erinnerung in Dresden auf den Stein gezeichnet [...]" (6. X. 1964). - E) Über seinen bevorstehenden 75. Geburtstag: "[...] Ich muß am 20. Nov. nach Dresden u. Gera, denke daß ich am 28. zurück bin. Am 2. Dez. ist hier ein Empfang im Hause, aber am 1. Dez ein feines Essen mit nahen Freunden in der Alten Rheinmühle in Büsingen. Sie sind dazu eingeladen[...] Wir kommen am 7. November nach Stuttgart wo am 8. ein Essen bei Herrn Kießinger stattfindet, darauf Ausstellungseröffnung um 18 Uhr und dann Premiere des russischen Staatszirkus [...]" (12. X. 1966). - F) Verärgert über einen Zeitungsbericht zur Gesamtschau seiner Werke in Hamburg: "[...] Saumäßig, so eine Kritik, ob das eine Neonazischweinerei ist? man weiß nie, von woher es wieder losgeht da ja Nazismus keine Parteiangelegenheit ist sondern eine Charaktereigenschaft der Deutschen (vielen Deutschen) [...]" (16. I. 1967). - G) Den Versand einiger Werke betreffend: "[...] Wenn Sie nicht alle Fotos schicken (auch die welche Sie von mir haben) geht es überhaupt nicht. Sie schreiben z. B. 'Felsen auf Sardinien' da gibt es mindestens 3 Stück oder mehr. Ich bin gerade beim Malen (Gott sei Dank wieder mal) und kann das Zeug nicht machen [...]" (12. IX. 1967). - H: "[...] Besten Dank für Ihren Brief. Jetzt weiß ich nun ganz genau daß ich niemals in England ausstellen darf [...]" (22. X. 1968). - Meist gelocht..

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Dix, Otto

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An seinen Biographen Otto Conzelmann, den Herausgeber zahlreicher Dix betreffender Werke, mit der Bitte um Hilfe bei der Bearbeitung eines Tonband-Interviews, das er anläßlich seiner Ausstellung "Der Krieg" Franz Larese, dem Mitinhaber der veranstaltenden Erker-Galerie in St. Gallen, gegeben hatte: "[...] Anbei finden Sie eine Rederei von mir [...] Sie ist natürlich unter viel Alkohol entstanden. Nun will Larese, das in der Buchausgabe der Kriegsradierungen abdrucken. Sagen Sie, ist das nicht rechtes Gequatsche ich meine zu nackt? [...] Wenn Sie etwas damit machen können, streichen Sie lustig so viel Sie wollen, besonders die vielen Wiederholungen und das Besoffene Deutsch [...]" (8. I. 1963).