Willy Brandt

Politiker, 1913-1992

Willy Brandt war der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Unter dem Motto „Wandel durch Annäherung“ gab Brandt spätestens als Bundeskanzler die bis Ende der 1960er Jahre an der Hallstein-Doktrin ausgerichtete Außenpolitik Westdeutschlands auf und leitete mit seiner neuen Ostpolitik eine Zäsur im politisch konfrontativen Klima des Kalten Krieges ein. Mit den Ostverträgen begann er einen Kurs der Entspannung und des Ausgleichs mit der Sowjetunion, der DDR, Polen und den übrigen Ostblockstaaten. Für diese Politik erhielt Brandt 1971 den Friedensnobelpreis.

Quelle: Wikipedia

Brandt, Willy

Politiker (1913–1992). Eigenh. Manuskript (Fragment). „BT“ (Berlin). 2¾ SS. auf 3 Bll. Gr.-4to. Mit einer Beilage (s. u.).
1.600 € (18426)

Manuskript einer im Deutschen Bundestag gehaltenen Rede: „Zeiten gefahrvoller Verwirrung oder verwirrender Gefahren können nicht dazu verleiten, den springenden Punkt des Geschehens aus dem Auge zu verlieren. Deshalb lohnt es, uns an die ebenso simple wie schwerwiegende Tatsache zu erinnern, dass vor einem knappen Jahr nicht Kuwait den Irak überfallen hat, sondern dass es die irakische Staatsführung war, die Kuwait – Mitglied der Vereinten Nationen – hat besetzen lassen [...]“. – Beiliegend der ms. Text der gesamten Rede (14¼ SS. auf 15 Bll., gr.-4to) mit kleinen e. Korrekturen.

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Brandt, Willy

von 1969 bis 1974 als Regierungschef einer sozialliberalen Koalition von SPD und FDP der vierte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland (1913-1992). Ms. Brief mit eigenh. Unterschrift des Sekretariats. Bonn. 4to. 1 p. Gedr. Briefkopf. Kuvert.
150 € (78830)

An den Schriftsteller Winfried Bornemann: „[…] Herr Brandt hat sich über Ihre durchaus unerwartete Spende gefreut und bittet mich, Ihnen mit der beigefügten Autogrammkarte seinen Dank zu sagen […]“ - Beiliegt: Autogrammkarte mit eigenh. Unterschrift. - Der Schriftsteller Winfried Bornemann (geb. 1944) ist bekannt für Bücher mit seinen Juxbriefen an Unternehmen, Prominente und Behörden samt deren Antwortschreiben. Das erste Buch „Zu Schade … zum Wegradieren“, das er zusammen mit seinem Schwager verfasste, enthält neben humorvollen Zeichnungen nur wenige dieser Briefe.

Für das Buch „Bornemanns lachende Erben“ (1985) schrieb Bornemann unter dem Pseudonym „Carola von Gaestern“ verschiedene Prominente an, um diesen das Erbe jener fiktiven Witwe eines reichen Unternehmers in Aussicht zu stellen. 1988 erschien sein Buch „Glanz & Gloria. Eine Brief-Aktion mit internationalen Stars“..

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Brandt, Willy

Politiker und Friedensnobelpreisträger (1913-1992). Eigenh. Manuskriptfragment ohne Unterschrift. Moskau. 4to. 2 1/2 pp. 2 pp. leicht beschnitten. Gelocht.
1.200 € (83827)

„Neues Denken - Chancen für Europa und die Welt“, anlässlich seines Besuches bei Michail Gorbatschow in Moskau vom 14. bis 17. Oktober 1989, wo ihm die Ehrendoktorwürde verliehen wurde. „[…] Ihr neuer Ehrendoktor möchte bei dieser Gelegenheit nicht noch so wichtige Erinnerungen wachrufen, sondern von neuen Chancen für Europa udn die Welt sprechen - Chancen, die sich dann ergeben, wenn Neues Denken nicht allzu starken und zähen Widerständen begegnet. Doch wir wissen: Noch immer gibt es vielerorts in der Welt politische Entscheidungsträger, die sich im Besitz der alleinigen Wahrheit wähnen, während sie in Wirklichkeit Gefangene böser Vorurteile und schlimmer Irrtümer sind.

Der erste Repräsentant Ihres Landes hat wesentlichen Anteil daran, dass es leichter geworden ist, den Einfluss solcher Leute zurückzudrängen, die Dogmen huldigen und Unfehlbarkeit beanspruchen, der sich im Zeitalter der Telekommunikation zunnehmend grotesk ausnimmt. Es ist wichtig, dass Neues Denken bei Ihnen in der Sowjetunion weiterhin grossgeschrieben wird. […]“.

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Brandt, Willy

Politiker und Friedensnobelpreisträger (1913-1992). Eigenh. Manuskript. O. O. 14 SS. Qu.-gr.-8vo.
5.250 € (8411)

Vollständiges Redemanuskript „Eine neue grosse Anstrengung für Berlin!“ zur Wahl von Klaus Schütz zum neuen Regierenden Bürgermeister von Berlin 1967 vor der Berliner SPD-Fraktion. Heinrich Albertz war kurz vorher zurückgetreten. „Nicht gegenseitige Vorwürfe oder gar selbstgerechte Kritik helfen jetzt weiter. Berlins wegen bedarf es einer neuen grossen Anstrengung, um die politischen Energien zusammenzufassen und der Stadt eine stabile Führung zu sichern. Die Partei, die sich auf grosse Aufbauleistungen und auf ein erst vor wenigen Monaten erneuertes Vertrauensvotum der Berliner Bevölkerung stützen kann, darf jetzt nicht den Eindruck der Unsicherheit oder der Zerstrittenheit aufkommen lassen.

Nach den langen Jahren der besonderen Belastung, wie sie sich aus der Lage dieser Stadt ergibt, kann es immer einmal Rückschläge geben. Aber ich bin sicher, dass eine Selbstbesinnung stattgefunden hat und dass die Berliner SPD für sachliche Zusammenarbeit und loyale Pflichterfüllung sorgen wird. […] ich bin in Bonn Berliner geblieben. Ausserdem geht Berlin alle an […] Wir respektieren nicht nur den Entschluss von Heinrich Albertz […] wir fühlen uns ihm menschlich verbunden […] Es stimmt, dass ich als Bundesaussenminister nicht begeistert war, als sich herausstellte, dass Staatssekretär Klaus Schütz der Kandidat für das Amt des ,Regierenden’ sein würde […]“. – Sehr selten in dieser Form..

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Brandt, Willy

Politiker (1913-1992). Portraitpostkarte mit eigenh. Namenszug. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
160 € (31430/BN17644)

Die Verso-Seite mit gestempeltem Urheberrechtsvermerk.

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