Marianne Brandt

Künstlerin, 1893-1983

Mit ihren Produktentwürfen in der Metallwerkstatt am Bauhaus, von denen einige als Design-Klassiker noch heute nachgebaut werden, zählt Marianne Brandt zu den bekannten Bauhaus-Künstlerinnen. Zwischen ihr und dem Leiter der Metallwerkstatt László Moholy-Nagy entwickelte sich ein enges Verhältnis. 1929 schloss sie ihr Studium mit dem Bauhausdiplom ab und arbeitete vier Monate lang im Architekturbüro von Walter Gropius in Berlin als Innenarchitektin. In der Zeit des Nationalsozialismus wohnte sie ohne größere eigene Einkünfte in Chemnitz, zumeist in ihrem Elternhaus. Von 1949 bis 1951 lehrte sie als Dozentin für Holz, Metall und Keramik an der Dresdner Hochschule für Werkkunst.

Quelle:

Brandt, Marianne

österr. Altistin (1842-1921). Eigenh. Visitenkarte mit Namenzug. o. O. 32mo. 1 p.
450 € (60343)

„Marianne Brandt mit Dank u. herzlichen Glückwünschen zum 1.1.1898!“ - Brandt wirkte vor allem an der Berliner Hofoper und gastierte an zahlreichen Häusern in Europa und Amerika. Geschätzt wurde sie vor allem als Wagner-Interpretin und wegen ihres beachtlichen Stimmumfangs, der ihr auch Sopranpartien erlaubte. - Mit eigenh. Briefumschlag.

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Brandt, Marianne

österr. Altistin (1842-1921). Eigenh. Brief m. U. o. O. [Wien]. 8vo. 2 1/2 pp.
950 € (60344)

An einen Professor mit einer Empfehlung: „[…] es war meine Absicht gewesen, Ihnen vertraulich eine junge Schülerin Frl. Martha Gey vorzustellen, die ursprünglich am 8. Feb. ihren ersten Fug in die Öffentlichkeit unternehmen sollte. […] Als Lehrerin kann ich nur sagen, daß die Elaine ein großes Talent ist, daß die Stimme schön frisch u. bildungsfähig ist, u. daß sie sehr fleißig […] ist […]“ - Brandt wirkte vor allem an der Berliner Hofoper und gastierte an zahlreichen Häusern in Europa und Amerika. Geschätzt wurde sie vor allem als Wagner-Interpretin und wegen ihres beachtlichen Stimmumfangs, der ihr auch Sopranpartien erlaubte. - Mit eigenh. Briefumschlag.

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Brandt, Marianne

österr. Altistin (1842-1921). Eigenh. musikalisches Albumblatt mit Unterschrift. Karlsruhe. 8vo. 1 p. Montiert.
1.500 € (81170)

Drei Takte aus Bachs Mathäus Passion mit eigenh. Textunterlegung „Wenn ich den Tod soll leiden, wo tritt du dann herfür“ (aus „O Haupt voll Blut und Wunden“). Mit eigenh. Widmung „Liebe Elly erinnere dich öfter Deiner treusten Freundin“.

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Brandt, Marianne

österr. Altistin (1842-1921). Eigenh. Albumblatt mit U. („Marianne Brandt“), mit Werkbezeichung (Fidelio). Berlin. Quer-8vo. 1 p. Rückseitig Montagespuren.
1.500 € (81995)

Eigenhändiges Albumblatt mit Unterschrift („Marianne Brandt“) und einem Libretto-Ausschnitt aus Fidelio 1. Akt, 6. Auftritt: „Komm Hoffnung laß den letzten Stern, den letzten Stern der Müden nicht erbleichen“ und der eigenhändigen Widmung an den Sohn des deutschen Schriftstellers Julius Stettenheim: „Lieber Alfred wenn Du später einmal das herrliche Meisterewerk von Beethoven, den ,Fidelio’ hörst, so erinnere dich dabei, daß du eine gute Freundin hast, die ihn auch öfter gesungen hat, u.

die sich nennt Marianne Brandt“. Marianne Brandt wirkte vor allem an der Berliner Hofoper und gastierte an zahlreichen Häusern in Europa und Amerika. Geschätzt wurde sie vor allem als Wagner-Interpretin und wegen ihres beachtlichen Stimmumfangs, der ihr auch Sopranpartien erlaubte. Die Leonore in Fidelio gehörte zu ihren bedeutenden Rollen..

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Brandt, Marianne

österr. Altistin (1842-1921). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 3 pp. Doppelblatt.
800 € (90506)

An einen Musikdirektor: „so kommt es nun! Jahrelang hatte ich den Wunsch gehabt einmal in Schwerin zu singen das ich noch gar nicht kenne! Nu kam es endlich ohne mein Zuthun an mich heran, u. muss mir aber die Woche verderben, wo ich so gut hätte nach Königsberg gehen können, da ich 8 Tage lang gar nicht hier beschäftigt bin, allerdings 4 Proben zur Olympia habe! Ich zweifle dass ich nächste Woche werde Urlaub bekommen; erstens wir wahrscheinlich hier was für mich drankommen Lohengrin Armida Armide Aida etc dann sind auch wahrscheinlich schon Sitzproben mit Orchester ,Olympia’ Ende der Woche, was mein Fortgehen selbst dann verböte, wenn ich sonst nicht beschäftigt wäre! Ich bin ehrlich genug Ihnen das gleich zu gestehen, weil ich Sie nicht in Verlegenheit bringen will! Wäre nur das Schwerin nicht gerade am Donnerstag u.

Mittwoch Probe, das verdirbt Einem die ganze Woche! Und Sontag 7ten habe ich eine Matinee für Bayreuth bin hier, wo ich mich nicht drücken kann davor, so kann ich nicht einmal dran denken von Schwerin, etwa auf 2 Mahl hin zu rutschen nach Königsberg falls ich frei wäre nach Montag. Schwerin konnte ich eben nicht aufgeben, da schon am vorigen Montag Hr. von Wolzogen an Excellenz telegrafirt hatte um mich u. ich werde die Erlaubnis bekam u. auch Rücksicht genommen wurde darauf! Also Pech! Denn nicht nur das ich sehr gern wieder in Königsberg sänge würde es auch weit lohnender sein. […]“.

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Brandt, Marianne

österr. Altistin (1842-1921). Gedr. Visitenkarte mit eigenh. Zusatz und Unterschrift. ohne Ort u. Jahr. Quer32mo. 2 pp. Klammerspur.
280 € (92090)

MARIANNE BRANDT bitten Herrn Capellmeister Müller sehr um Entschuldigung, daß sie ihr Versprechen nicht mehr halten konnte 4 Tage verreist gab es bei der Rückkehr wieder so viel in Wien zu thun daß sie erst Nachmittag todtmüde Freitag u. Samstag heraus kam. Bitte schicken Sie mir die Lieder nach Berlin Tempelhofer Ufer 3 od. bringen Sie mir noch besser dieselben dahin […]“

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Brandt, Marianne

Sängerin (1842-1921). Eigenh. Musikzitat mit U. Wien. 1 S. Qu.-8vo.
550 € (938484/BN938484)

Notenzeile aus Fidelio mit unterlegtem Text: "Komm Hoffnung lass den letzten Stern, den letzten Stern der Müden nicht erbleichen". Gewidmet der Künstlerin Helene von Taussig (1879-1942). - Die Schülerin am Konservatorium in Wien debütierte 1867 am Stadttheater von Olmütz und erhielt im folgenden Jahr ein Engagement als erste Altistin an der Berliner Hofoper (bis 1886). Sie gab mehrere Gastspiele in London und Wien. Als bekannte Wagner-Interpretin wirkte sie bei den Uraufführungen der "Götterdämmerung" (1876) und des "Parsifal" (1882) in Bayreuth mit.

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Brandt, Marianne

Sängerin (1842-1921). Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. Graz. 17.06.1820. 100:65 mm.
500 € (938486/BN938486)

Ganzfigürliche Darstellung der Sängerin im Rollenkostüm aus dem Atelier des Photographen Heinrich Graf, Berlin. Unterschrift und Widmung an einen Herrn Seeberger auf der Verso-Seite. - Die Schülerin am Konservatorium in Wien debütierte 1867 am Stadttheater von Olmütz und erhielt im folgenden Jahr ein Engagement als erste Altistin an der Berliner Hofoper (bis 1886). Sie gab mehrere Gastspiele in London und Wien. Als bekannte Wagner-Interpretin wirkte sie bei den Uraufführungen der "Götterdämmerung" (1876) und des "Parsifal" (1882) in Bayreuth mit.

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Brandt, Marianne

österr. Altistin (1842-1921). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Stuttgart. 8vo. 2 pp. Doppelblatt. Das Respektblatt leicht beschnitten.
420 € (92046)

An Mary Burrell (1850-1898), Freundin von Richard Wagner: „[…] Wie soll ich Ihnen danken für die herzliche Überraschung die Sie mir mit den Parsifal Tracht-Anzuge bereitet haben? Und wie habe ich dies schöne Geschenk verdient? Wenn Sie liebe Mrs. Burrell solche Sachen machen, kann ich ja nie mehr bei Ihnen singen, und ich habe es so gern gethan, da ich den Orpheus so unverhofft bei Ihnen liegen sah! Bei andern Menschen läßt man sich bitten, und ziert sich zu singen, bei Ihnen wo so viel kunstlerisches Verständniss, und solche Begeisterung für Musik vorhanden ist, macht es jeden Künstler Vergnügen Musik zu machen und außerdem sind die so lieb und gut dass man stets gerne zu Ihnen kommt […]“.

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Brandt, Marianne

österr. Altistin (1842-1921). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Tempelhofer Ufer 3. Kl.-8vo. 1 p.
300 € (92047)

An Frau Strauss Treffz: „hiermit erfolgt die Einsendung meiner verjährten fotografien Schuld; hoffentlich ist näch ein Plätzchen im Alfbum frei für die reuige Sünderin. […]“

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