Johannes Brahms

Komponist, 1833-1897

Brahms gilt als einer der bedeutendsten Komponisten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sein Werk steht in einer gesamteuropäischen Musiktradition. Nicht nur Beethoven, sondern auch Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel und Giovanni Pierluigi da Palestrina hatten Einfluss auf seine Musik. Brahms griff auf mittelalterliche Kirchentonarten und auch auf die niederländische Kanontechnik zurück. Er fühlte sich dem Vergangenen verpflichtet. Die von ihm vorgenommenen Abweichungen zur Tradition wurden in unauffälligen Schritten vollzogen. Obwohl Brahms im Wesentlichen tradierte Formen übernahm, schuf er ein unabhängiges und eigenständiges Werk.

Quelle: Wikipedia

Brahms, Johannes

composer (1833-1897). Autograph musical quotation signed no place. Oblong-8vo. 1 page. Backed onto card. Pencil.
7.500 € (1777)

Untexted version of the Canon op.113 no.9, ,Ans Auge des Liebstes fest’ [Text by Friedrich Rückert], notated on two hand-drawn staves. Provenance: Christie's, Dec 3, 2003, lot 10.

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Brahms, Johannes

composer (1833-1897). Autograph Letter Signed „JBrahms“. no place. 8vo. 1 1/2 pp.
13.500 € (61406)

To an unnamed recipient ("Esteemed Sir"), in German, advising him to contact a musician about working with two others, complaining about two performances, requesting one or two rehearsals since the piece is difficult for a full orchestra, noting that he is only free to attend the last rehearsal, and adding that the score for his concert could be had from Levi in Munich [Musical Director of the National Theater in Munich Hermann Levi]. „[…] Now you must have the grace to have one or two good preliminary rehearsals.

It is not easy for orchestra […] I will probably arrive at the last moment for the final rehearsal, as I am booked for Bremen […] You can get the score of my concert from Levi in Munich […]“.

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Brahms, Johannes

Komponist (1833-1897). Portraitphotographie mit eigenh. Unterschrift „Giovanni Brahms“ auf der Bildseite. o. O. 165 : 110 mm.
14.500 € (62818)

Hübsches Portrait des Komponisten im Profil nach rechts. - Photographie: Rudolf Krziwonck, Wien & Ischl. - Aus der Sammlung des italienischen Komponisten Leone Sinigaglia. In 1888 Sinigaglia began to travel: after spells in several European cities, from 1894 he lived in Vienna, where he associated with Johannes Brahms from whom he developed a taste for so-called absolute music, studying with Eusebius Mandyczewski. In these years he wrote several Lieder and the Concerto for violin and orchestra, opus 20.

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Brahms, Johannes

composer (1833-1897). Autograph letter signed. Thun. 8vo. 3 pp.
12.500 € (74455)

To botanist Theodor Wilhelm Engelmann, in German, discussing a marzipan treat and the recipient’s baby daughter, mentioning discussions in Taly with music publisher Simrock and composer Theodor Kirchner, requesting a festival program, and asking whether he expects to attend the ,Köln Festival’ [Lower Rhenish Music Festival]. „[…] I have … just returned from Italy, where I spent the most gorgeous days … and in the evenings heard Simrock and Kirchner speak … about the Gewandhaus, Signale [music journal published by Bartholf Senff… Die Signale für die musikalische Welt], Senff, [music publisher Ernst Wilhelm] Fritzsch, and many other such nice things, … send me a tempting festival program … are you going to the Köln Festival? I am afreaid I must go and have only the consolation that you and others can breathe …“ - Brahms’ String Quartet No.

3 in B flat major was dedicated to Engelmann, who helped to arrange concerts for Brahms in Holland. - On May 29-31, 1887, the Lower Rhenish Music Festival took place in Düsseldorf, at which two works by Brahms were performed: „Dort in den Weiden“ and „Akademisch Ouvertüre“. - The previous year, the Festival took place in Köln.- Written on a folded sheet, terminal page written vertically; short closed separations at folds; matted with portrait in a double-side frame. With the original mailing envelope, addressed in holograph..

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Brahms, Johannes

composer (1833-1897). Autograph letter signed. Wien. 8vo. 2 pp.
12.000 € (74456)

To an unnammed recipient, in German, requesting that his participation in the concert scheduled for February 4th be delayed until the 18th of that month. „May I be allowed to assist as artist at your concert on February 18, instead of February 4? My trip at the end of January to Holland has quite some consequences; … I … trust that I will not cuase you too great a trouble …“ - On February 18, 1876, in Frankfurt, as part of a Museum Concert organized by the Frankfurter Musikgesellschaft, Brahms performed his Piano Concerto No.

1 in D minor and conducted Haydn’s Variations on a Theme. - Written on the recto and verso, horizontal folds, faint bleed-through throughout, docketing at upper left of first page written vertically in unknown hand..

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Brahms, Johannes

composer (1833-1897). Autograph musical quotation signed and inscribed from „Gaudeamus Igitur“ in his Academic Festival Overture {øp. 80), notated on a hand drawn stave, with holograph title. Mürzzuschlag. 4to. 1 p.
28.000 € (74457)

„Scholar Leo Schottlaender will have happily sung along in his day. | Let it also be added in our day this song is also occasionally played on wind and | stringed instruments in an ‘Academic Festival Overture‘ | by | Johannes Brahms.“

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Brahms, Johannes

deutscher Komponist, Pianist und Dirigent (1833-1897). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Wien. 2 pp. quer-8vo. Mit Vermerken des Empfängers.
9.500 € (74633)

An seinen Verleger und Freund Fritz Simrrock in Berlin über den „Walzerkönig“ Johann Strauß. „[…] Ich sehe Strauß derzeit öfter. Sie haben wohl nicht rechten Muth, mit ihm anzubandeln? Rücksicht gegen Franz ist nicht nöthig. Das Verhältniß ist durchaus gelöst. Eigentlich wäre es Lienau’s (Haslinger’s) Sache. Sie stehen ja freundschaftlich mit L., falls Sie nicht Lust haben, so plaudern Sie doch einmal mit ihm darüber […]“ Darunter schreibt Brahms: „Eben schickt man mir eine Elberfelder Zeitung über das erste Auftreten von Marie Joachim (Lindes genannt).

Elisabeth im Tannhäuser u. recht sehr gelobt […]“ - Kalbeck Band XI Nr. 674 (mit kleinen Abweichungen)..

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Brahms, Johannes

deutscher Komponist, Pianist und Dirigent (1833-1897). Brief mit eigenh. Unterschrift. Wien. Gr.-4to. 1 p. Kleiner Faltenriss ausgebessert.
5.200 € (74634)

An (den ungarischen Komponisten Hans Kößler), der am Wettbewerb des Vereins für gemischte Chöre a Capella teilgenommen hatte. „[…] Wie Sie aus dem gestrigen Telegramm bereits ersehen haben, wurde Ihr Chor: der 46. Psalm von dem Wiener Tonkünstler-Vereine mit dem ersten Preise gekürt. Wir freuen uns herzlich, Sie zu dem Erfolge beglückwünschen zu können, welchen das schöne, tief empfundene, u. kunstvoll durchgearbeitete Werk errungen, u. hoffen, demselben bald vor dem großen Publikum zu begegnen […]“ – Brahms unterschreibt als Ehrenpräsident des Vereins; als Präsident unterzeichnet der Violinist Jakob Moritz Grün.

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Brahms, Johannes

deutscher Komponist, Pianist und Dirigent (1833-1897). Gedruckten Visitenkarte mit eigenh. Zusatz. Wieden „Karlsgasse 4“. 1 1/2 S. quer-12mo. Schwach staubfleckig.
3.000 € (74673)

An (den ungarischen Komponisten Hans Kößler): „[…] „Möchten Sie mir wohl ein Bild von sich schicken mit der Widmung an den Chormeister Hrn. Köstinger? Ich meine diese kleine Aufmerksamkeit würde den Herrn erfreuen, der sich ungemeine Mühe mit dem Einstudiren Ihres Psalms gegeben hat u. höchst begeistert für das Werk war […]“

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Brahms, Johannes

Komponist (1833-1897). Eigenh. Brief mit U. ("J. Br."). O. O. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
15.000 € (47621/BN32390)

An seinen Verleger Fritz Simrock: "Montag denke ich die 4h[ändige] Sinfonie [= Bearbeitung seiner 4. Sinfonie e-Moll op. 98 zu 4 Händen] abzuschicken u. bitte s. Z. um exemplarmäßigen Rev[isions]abzug, damit ich dann noch einmal probieren kann. Nun aber: Ihre Briefe irgend eingehend + würdig zu erwidern, daran kann ich nicht denken. Einstweilen nur herzl[ichen] Dank für alles mir Freundliche, das sie enthalten. Dann die Versicherung, dass es sich meinerseits immer nur um dieselb[en] alten Geschichten u.

Bedenken handelt, die Sie gern kleinlich, unverständlich und lächerlich finden dürfen. Ich kann z. B. nicht vergessen, dass Dr. Abraham [= Inhaber des C. F. Peters Verlages] das 3te 4tett für Klavier [c-Moll op. 60] so gut wie in den Händen hatte. Es war von mir nicht hübsch [...] Außerdem fantasieren (u. mit Erlaubnis: klatschen) Sie soviel zusammen - außerdem missverstehen Sie doch auch noch - wozu soll ich mich quälen? Recht aber mögen Sie gern haben, und mehr Leiden habe ich davon, wenn ich Peters was gebe - denn alsdann schreien alle andern doppelt laut. Bei Ihnen scheint man an ein Verhältnis zu glauben - wozu mich aber die Konsuln nicht kommen lassen [nach Kalbeck Nr. 572 eine Anspielung auf das römische Videant consules ...] [...] [Nachtrag:] Ich habe der Tage soviel gewettert über die verfl. Länge der Symphonie, dass Sie diesen Wisch gewiss dem Ärger noch zuschreiben müssen" - Der Nachtrag ist als eine Entschuldigung für den unwirschen Ton gegenüber seinem eifersüchtigen Verleger zu sehen. - Kalbeck Nr. 572. - Etwas lichtrandig..

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Brahms, Johannes

Komponist (1833-1897). Eigenh. Brief mit U. ("JBrahms"). O. O. 2½ SS. auf Doppelblatt. 8vo.
8.500 € (47638/BN32465)

An die Gattin des Musikverlegers Ernst Wilhelm Fritzsch: "Ich bin im Begriff nach Frankfurt zu fahren, da kommt mir die fröhliche Anzeige aus Ihrer Familie - ich wünschte, meine Karte möchte Ihnen nach Frankfurt nachreisen -! Leider aber meine ich wenig Hoffnung haben zu dürfen Sie dort zu sehen. Jetzt aber ist der Koffer gepackt u. ich kann m. Glückwunsch nur noch beste Grüße beifügen. Bülow[,] der jetzt hier ist, spricht gar oft von Ihnen u. würde gewiß gern seinen Gruß beifügen! [...]". - Auf Briefpapier mit gepr. Vignette; mit kleinen Randläsuren.

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Brahms, Johannes

Komponist (1833-1897). Eigenh. Brief mit U. ("J. Brahms"). [Wien]. 3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
12.500 € (49517/BN33922)

An die namentlich nicht genannte Baronin Fanny von Pausinger mit Erinnerungen an den zurückliegenden gemeinsamen Sommeraufenthalt in Pörtschach: "Es ist wohl zu spät u. fast überflüßig jetzt noch nachholen zu wollen was ich im Schreiben versäumt habe - mir scheint, die Bäume schlagen schon wieder aus u. ich kann zur Villa hinaufsteigen u. plaudern statt mich hier über die schlechte Feder zu ärgern. Ihr Mann wird Ihnen erzählt haben daß ich immer noch den Barbier nicht ansehe, daß aber Werzer [der Wirt des Gasthofes "Im weißen Rössl", wo Brahms sein Mittagessen einnahm] sehr in meiner Achtung gestiegen ist - denn ich hatte nicht gedacht daß Sie mir von seinen Produkten schickten - ich hielt es für Pariser Waare! Warum liegt das gute Pörtschach nur so weit; wie gern gönnte man sich im Winter öfter dort ein paar ruhige Tage! Jetzt gar, im Schnee, muß es reizend sein u.

wäre die Reise nicht gar so lang, ich besähe es mir u. liefe spazieren. Frau Kupelwieser geht es fortwährend besser u. allen übrigen Pörtschachern, wie ich denke, nach Wunsch. So, hoffe ich, geht es auch Ihnen u. unsern dortigen Freunden u. Gönnern den Honoratioren u. der höheren Beamtenwelt! [...]". - Brahms hatte 1877 erstmals den Sommer in Pörtschach verlebt, damals noch in der kleinen Hausmeisterwohnung des von der Familie Pausinger gemieteten Schlosses. Im Jahr darauf war er in das jenseits der Straße, näher dem See gelegene Krainerhäuschen übergesiedelt, wo er auch 1879 den ganzen ersten Stock gemietet hatte, um ungestört zu bleiben..

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Brahms, Johannes

Komponist (1833-1897). Eigenh. Brief mit U. ("J. Br."). [Wien. 3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8vo.
12.000 € (60906/BN44805)

An seinen Freund und Verleger Fritz Simrock: "Das ist ja ein böses Intermezzo u. ich hoffe von Herzen daß es für Dich u. Else recht bald vorüber sei. Kinder u. Enkel haben, ist sehr schön u. man darf sich schon Einiges dafür gefallen lassen, aber gar so beängstigend braucht's doch nicht zu kommen! [...]".

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[Brahms, Johannes

Komponist (1833-1897)]. Originalphotographie. [Wien, Villa Fellinger. 93:71 mm.
1.800 € (72642/BN46529)

Eine von mehreren Aufnahmen, die lt. Brahms-Biograph Hans Neunzig am Ostermontag des Jahres 1894 von Maria Fellinger aufgenommen wurden. Auf der vorliegenden sitzt Brahms vor dem Fenster der überdachten Veranda der Villa Fellinger in Wien und blickt in den Garten hinaus. - Maria Fellinger, die Gattin des Generaldirektors der Firma Siemens Richard A. Fellinger, hatte seit dem Jahr zuvor mehrere Portraits von Brahms aufgenommen. Das Ehepaar selbst war 1881 von Elberfeld (heute Wuppertal) nach Wien gezogen und von Clara Schumann an Brahms empfohlen worden. - Auf Trägerkarton mit umlaufendem Goldschnitt und goldgepr. Namen "Maria Fellinger".

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[Brahms, Johannes

Komponist (1833-1897)]. Originalphotographie. O. O. 102:150 mm.
420 € (72645/BN46532)

Eine Aufnahme von "Brahms' Bett" (so umseitig beschrieben).

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[Brahms, Johannes

Komponist (1833-1897)]. Originalphotographie. O. O. 117:164 mm.
450 € (72646/BN46533)

Eine Aufnahme von "Brahms' Schlaf- u Sterbezimmer" (so umseitig beschrieben). - Mit kleinen Randläsuren.

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Brahms, Johannes

Komponist (1833-1897). Eigenh. Brief mit U. ("Joh Brahms"). [Hannover. 2 SS. auf Doppelblatt. 8vo.
14.500 € (72783/BN46837)

An den Verleger Peter Joseph Simrock wegen seiner vier "Gesänge für Frauenchor", op. 17, die er ihm vor kurzem in Verlag gegeben hatte: "Frau Dr. Schumann trägt mir auf Sie zu bitten, die versprochenen Stimmen der Harfenlieder zum 27ten d. M. an die Addresse [!] des Hrn. Prof. Hübner [...] in Dresden zu schicken. Ich bitte ferner daß Sie jedenfalls die Partitur (wohl noch die geschriebene) beilegen möchten, auch vielleicht die Horn u. Harfen-Stimmen. Frau Schumann hofft, sich jedenfalls darauf verlassen zu können.

Ich hoffe dann auch eine Revision zu bekommen. Ich schreibe in Eile da ich im Begriff bin abzureisen (nach Hamburg zurück) [...]". - Im Rahmen von Clara Schumanns Konzerten am 15. und 16. Januar 1861 in Hamburg und Altona wurden die Lieder zum ersten Mal vollständig aufgeführt. - Der Maler Julius Hübner in Dresden war ein Schwager des mit Schumann befreundeten Malers Eduard Bendemann..

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Brahms, Johannes

Komponist (1833-1897). Eigenh. Visitenkarte. O. O. u. D. 1 S. Visitkartenformat. Mit eh. adr. Kuvert.
3.000 € (73281/BN47650)

An die Musikalienhandlung Gebrüder Hug, "Basel, Zürich etc.": Johannes Brahms (dies gedruckt) "erlaubt sich Hrn. de la Nux vorzustellen u. angelegentlichst Ihrer Liebenswürdigkeit u. Güte zu unterstellen [...]". - Bei dem derart Empfohlenen wird es sich wohl um den französischen Komponisten Paul Véronge de la Nux gehandelt haben. - Sehr sauber.

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Brahms, Johannes

Komponist (1891–1893). Album mit 11 Eintragungen. Berlin, Hamburg, Heiligendamm, Bergedorf u. o. O. 10 SS. 8vo. Kalbslederbd. mit einem vergold. Blütenzweig in Lederschnitt (leichte Gebrauchsspuren).
3.800 € (4589)

Das Album der Frau de Hase enthält eigenh. Eintragungen mit Unterschrift folgender bekannter Persönlichkeiten, die in ihrer Reihenfolge der des Albums entsprechen: Hermann Heiberg (Schriftsteller, 1840-1910), Franziska Elmenreich (Schauspielerin, 1847-1931), Hans von Bülow (Pianist u. Dirigent, 1830-1894) mit zwei Notenzeilen, darunter Marie von Bülow. Des weiteren Rosa Sucher (Opernsängerin, 1849-1927), Johannes Brahms (Komponist, 1833-97) „Seiner liebenswürdigen Tischnachbarin (Alsterglacis 10!) zur freundlichen Erinnerung“, Marcella Sembrich-Stengel (Opernsägerin, 1885-1935) mit Notenzeile, darunter Wilhelm Sembrich-Stengel.

- Weiterhin Eintragungen von Seppl Ritter, Ernst von Flotow u. Alex Disraeli. - Neben zahlreichen leeren Blättern finden sich sechs Blätter mit montierten Briefen u. a., Hans von Bülow, der mitteilt, dass er am nächsten Abend verhindert sei. - Lose beiliegend ein Brief mit Trauerrand von Marie von Bülow vom 7. April 1894 an E. de Hase in Hamburg mit „Dank für den letzten Blumengruß“..

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Brahms, Johannes

Gedr. Visitenkarte m. e. Zusatz
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. Gedruckte Visitenkarte m. 6 e. Zeilen auf der Rückseite, Wien, o. D., 1 Seite quer-12°. Leicht fleckig. Die Karte mit Aufdruck „Johannes Brahms | IV. Karlsgasse 4.“. „JOHANNES BRAHMS möchte sich gern erlauben, Sie Morgen […] ein Stündchen zu besuchen. Es drängte mich herzlich Sie nach so langer Zeit wieder zu sehen u. da nützt keine Bescheidenheit. Ihr hrzl. ergebener“.


Brahms, Johannes

Portraitphotographie mit e. Widmung u. U.
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. Portraitphotographie mit e. Widmung u. U. „J. Br.“ am Unterrand. O. O. u. D. [1894], 10,5 x 13,5 cm. Auf grösseren Unterlagekarton montiert. Leicht gebräunt. Hübsches Kniestück, das Brahms nachdenklich aus dem Fenster blickend zeigt. Es zeigt sich eine noch kahle Parklandschaft. Die Fotografie wurde laut Brahms-Biograph Hans Neunzig am Ostermontag des Jahres 1894 von Maria Fellinger aufgenommen. Am Unterrand des Montagekartons steht von seiner Hand „An Otto Julius u. Philippina Grimm | Herzlichst | J. B.“ – Der Komponist und Dirigent Otto Julius Grimm in Münster gehörte zu Brahms’ Freundeskreis. – Reizendes Erinnerungsstück.


Brahms, Johannes

E. Briefkarte mit U.
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Johannes Brahms (1833–1897), Komponist. E. Briefkarte mit U. („J. Brahms“). O. O. u. D. 2 SS. Qu.-kl.8°. Mit vierseitigem Goldschnitt. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Lieber Freund. Deinen freundlichen Gruß angemessen erwiedernd [!], wünsche ich Dir angenehmste Sommerferien. Dein Gedicht aus der neuen Goethe-Ausgabe (falls Du es noch erinnerst) steht bereits im Hempel u. das schöne Wort (falls Du es noch weißt) fand ich auch bei mir schon unterstrichen. Neues giebt [!] es aus diesem winterlichen Landaufenthalt nicht zu melden, aber wie Viele würden ihre Grüße aussenden, wenn sie wüßten, daß Dir u. Deiner Familie die herzlichsten sagt Dein J. Brahms“.


Brahms, Johannes

E. Brief mit U.
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Johannes Brahms (1833–1897), Komponist. E. Brief mit U. („J. Br.“). O. O. u. D. [Mai 1870]. 2 SS. auf Doppelblatt. Kl.-8°. – An seinen Verleger Fritz Simrock (1837–1901): „Ich habe in gewohnter Präcision den Zettel für Mahr nebst Dank nach Bonn geschickt. Ich war grade auf dem Sömmering [!] + der Bäckerjunge[,] der den Brot-bringenden Knaben vorstellte, mußte die Briefe zur nächsten Station besorgen. Hoffentlich hat Ihrer sich nur etwas verspätet! [...]“. – Die Datierung gemäß einer kleinen zeitgenössischen Notiz auf der Verso-Seite von Bl. 2. – Auf Briefpapier mit gepr. Monogramm; von kleinen Faltspuren abgesehen sehr wohlerhalten.


Brahms, Johannes

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Johannes Brahms (1833–1897), Komponist. E. Brief mit U. („J. Brahms“). [Ischl, 13. Juni 1896]. 2 2/3 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. adr. Kuvert. – An den Landgerichtsdirektor, Pianisten und Musikkritiker Gustav Ophüls (1866–1926) in Düsseldorf: „Für Brief u. Sendung besten Dank. Auf die in Aussicht stehende bin ich begierig. Ich habe mir öfter eine Sammlung m. Texten gewünscht, – an u. für sich u. drum, weil ich m. Musik nicht gern schärfer ansehe, beim Lesen der Texte sie mir aber bisweilen ganz gern durch den Kopf gehen lasse [...] Ich meine, dem arglosen Zuhörer müßte beim bloßen Eintritt des Dur das Herz weich u. die Augen feucht werden; da erst faßt ihn der Menschheit ganzer Jammer an. Zum Schluß des Saul von Händel übrigens steht ein ganzes Requiem mit Trauermarsch, meines Erinnerns alles in Dur! Jetzt aber denke ich mit Freude an unsere schönen Pfingsttage [...]“. – Gustav Ophüls sollte zwei Jahre darauf bei Simrock unter dem Titel „Brahms-Texte“ eine „vollständige Sammlung der von Johannes Brahms componirten und musikalisch bearbeiteten Dichtungen“ herausgeben und veröffentlichte 1921 auch seine „Erinnerungen an Johannes Brahms“ (Berlin, Verl. d. Dt. Brahms-Ges.). – Mit zwei winzigen Randeinrissen in den Faltungen, sonst tadellos.


Brahms, Johannes

E. Postkarte mit U.
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Johannes Brahms (1833–1897), Komponist. E. Postkarte mit U. („J. Brahms“). [Ischl, 15. August 1896]. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. – An den Landgerichtsdirektor, Pianisten und Musikkritiker Gustav Ophüls (1866–1926) in Krefeld: „Erlauben Sie in aller Kürze: meine Volkslieder finden Sie zum größten Theil in Nicolays feinem Almanach u. in Kretschmer u. Zuccalmaglio’s Volksliedersammlung. (je 2 Theile.) Für einige (z. B. ‚Erlaube mir’, „In stiller Nacht’) weiß ich keine gedruckte Quelle [...]“. – Gustav Ophüls sollte zwei Jahre darauf bei Simrock unter dem Titel „Brahms-Texte“ eine „vollständige Sammlung der von Johannes Brahms componirten und musikalisch bearbeiteten Dichtungen“ herausgeben und veröffentlichte 1921 auch seine „Erinnerungen an Johannes Brahms“ (Berlin, Verl. d. Dt. Brahms-Ges.). – Papierbedingt etwas gebräunt, sonst tadellos.


Brahms, Johannes

Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso („J. Brahms“).
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Kniestück im Sitzen und zum Fenster hinausblickend („Mit einstweiligem herzlich verbindlichem Dank!“), aufgenommen am Ostermontag d. J. 1894 auf der überdachten Veranda der Villa Fellinger in Wien. Marie Fellinger, die Gattin des Generaldirektors der Firma Siemens, Richard A. Fellinger, hatte seit dem Jahr zuvor mehrere Portraits von Brahms aufgenommen. Das Ehepaar selbst war 1881 von Elberfeld (heute Wuppertal) nach Wien gezogen und von Clara Schumann an Brahms empfohlen worden. – Mit einer winzigen Deformation im rechten Rand, sonst annähernd tadellos; der Trägerkarton etwas gebräunt, der Text mit einem kleinen Tintenwischer. – Höchst seltene Privataufnahme.


Brahms, Johannes

E. adr. Kuvert.
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Johannes Brahms (1833–1897), Komponist. E. adr. Kuvert. [Wien, o. D.]. 1 S. Qu.-kl.-8°. An Heinrich Groag in Wien II. – Etwas gebräunt und fleckig.


Brahms, Johannes

Visitenkarte mit einigen e. Zeilen verso
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Johannes Brahms (1833–1897), Komponist. Visitenkarte mit einigen e. Zeilen verso. O. O. u. D. 1 S. Visitkartenformat. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Herzlich dankbar für Ihre freundliche Einladung – nur bedauernd daß sie nicht von Thun nach Interlaken führt! [...]“. – Brahms verbrachte von 1886 an drei Sommersaisonen in Hofstetten bei Thun.


Brahms, Johannes

E. Visitenkarte ohne U.
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Johannes Brahms (1833–1897), Komponist. E. Visitenkarte ohne U. [Wien], o. D. 2 SS. Visitkartenformat. – An den Musikkritiker Gustav Doempke (1853–1923): Johannes Brahms (dies gedruckt) „erlaubt sich Ihnen Ihren sehr ernstlichen Verehrer Hrn. Hans Koessler vorzustellen [...]“. – Der erwähnte Komponist Hans Koessler (1853–1926) hatte bei Joseph Rheinberger und Franz Wüllner studiert und wirkte als Hochschullehrer vor allem in Budapest, wo zu seinen Schülern u. a. Zoltán Kodály, Béla Bartók, Emmerich Kálmán, Ernst von Dohnányi, Leó Weiner und Fritz Reiner gehörten. – Brahms gedr. Anschrift auf der Karte lautet auf „IV. Karlsgasse 4“, über der er eigenhändig seine derzeitig aktuelle notiert, „IX. Waisenhausgasse 6“ (heute Boltzmanngasse). – In Bleistift.


Brahms, Johannes

E. adr. Kuvert
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Johannes Brahms (1833–1897), Komponist. E. adr. Kuvert. [Wien, 18. Januar 1889]. 1 S. Qu.-kl.-8°. – Adressiert an „Herrn Gustav Doempke. | Königsberg. (Preussen) | Bergplatz 15“. – Der aus Königsberg stammende Adressat sollte später von Eduard Hanslick als Musikkritiker für die „Wiener Allgemeine Zeitung“ nach Wien geholt werden, wo er als ebenso entschiedener Gegner Bruckners wie als vehementer Befürworter von Brahms wirkte. – Etwas gebräunt und angestaubt, die Verso-Seite und am oberen Rand der Recto-Seite mittig durchrissen.


Brahms, Johannes

E. Brief mit Initialen
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Johannes Brahms (1833–1897), Komponist. E. Brief mit Initialen. Wien, 6. April 1894. 4 SS. auf Doppelblatt. 8°. – An seinen Verleger Fritz Simrock (1837–1901): „Ich danke zwar für Ihre Bemühung. Aber leid, sehr leid ist mir, dass Sie meinen Brief so flüchtig gelesen haben. Ich schrieb ausdrücklich u. deutlich dass J. B. (Buchstaben, Chiffre) am 29t Jan: das Geld widmet – an Bülow’s Begräbnißtag – also ihm zum Gedächtniß. Die beiden so lautenden Quittungen wünschte ich, um damit Fr. v. B. zeigen zu können, daß mich nicht Sparsamkeit von d. Reise nach Hbg. abgehalten hat! Ihre Quittung, die Bestätigung daß Sie das Geld gezahlt haben, brauche ich nicht. Jetzt habe ich blos das Plaisir, als großmüthiger Mann in d. Berl. u. Hbgr. Zeitungen zu kommen – u. Ihnen für Ihre Bemühung zu danken [...] Ich schicke heute die Lieder u. falls Sie Lust u. Zeit haben, so spielen Sie sie durch – schicken sie aber am nächsten Morgen früh an Spitta, Burggrafenstr. 10. Ich habe Sp. Einiges deshalb zu fragen u melde ihm mit diesem die Ankunft der Lieder. Bitte, recht sogleich ein wenig durchzuspielen u noch sogleicher an Spitta zu schicken. Mandyczewski hat sehr fleißig an Dvorak mit corrigirt [...]“. – Hans von Bülow war am 12. Februar d. J. in Kairo verstorben, wo er sich im milden Klima Ägyptens von den Strapazen erholen wollte, die ihm einige Operationen des Naseninnenraums bereitet hatten. Seine Asche wurde nach Hamburg überführt und am 29. März 1894 auf dem Hauptfriedhof Ohlsdorf beigesetzt. Brahms nennt wohl versehentlich den 29. Januar als Tag der Beisetzung (Kalbeck, Nr. 826a, zitiert März).


Brahms, Johannes

E. Brief mit Initialen
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Johannes Brahms (1833–1897), Komponist. E. Brief mit Initialen. [Wien, 21. Dezember 1894]. 3¾ SS. auf Doppelblatt. 8°. – An seinen Verleger Fritz Simrock in Berlin: „Daß ich mit Smetana nicht übertrieb, hat Ihnen gestern die Corr: gezeigt. Mit Ihrer Vertheilung der Procente übertreibe ich auch nicht – aber sehen Sie m. Brief nach, ich rede nicht von Geld, sondern von Freundlich- Artig- Höflich- u. andern -keiten, deren Sie mir jedenfalls 90% zu viel, Andern aber, wie ich meine zu wenig gönnen. Daß ich auch hier nicht übertreibe, wäre leicht an jedem Zinstermin neu zu beweisen. Aber es wäre unnütz; Sie stellen doch jede Geschichte auf den Kopf u. können zudem immer die Firma vorschieben. Aber es handelt sich nur darum, daß jedesmal ein Hohngelächter erschallt, wenn ich einmal meine, Sie könnten wohl auch liebenswürdig sein! [...] Auch Kirchner schreibt mir, wie gern er m. Volkslieder hätte - auch er stand doch auf m. Wunschzettel?! [...] Ich vergaß immer zu erzählen, daß die Philharmoniker die Carneval-Ouv. höchst brillant gespielt haben u. mit so großem Effekt daß das ganze Orchester sich erheben u. bedanken mußte, was bei neuen Sachen nicht vorkommt [...] PS. In Leipzig kommen die beiden Sonaten vermuthlich den 26ten Jan: dran.“. – Antonin Dvoraks Ouvertüre „Carneval“ wurde am 9. Dezember 1894 bei den Philharmonischen Konzerten als Novität gebracht. – Bei dem „Hohngelächter“ hat Fritz Simrock mit Bleistift am Rand notiert: „Die Betreffenden werden wissen ‚warum’!! Auf allgemeine Anschuldigungen gibt es keine Antwort! FS“. Simrocks Anmerkung hat Kalbeck, der den Brief unter Nr. 867 (mit Auflösung aller Abkürzungen des Originals) abdruckt, nicht aufgenommen.


Brahms, Johannes

Eigenh. Brief (Fragment) mit U. ("J. Brahms").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

An Dr. Felix Hecht in Mannheim: "… Endlich hier in Ischl komme ich dazu, für Ihren freundlichen Gruß zu danken. Ihre juristischen Spitzfindigkeiten verstehe ich nicht – aber fürchte sie auch nicht, denn ich halte Sie einen noch besseren Menschen als Juristen, was bei Ihrem hohen Ansehen als solcher gewiß viel [heißen will. Übrigens sind wir Beide umstehend auf das Schönste abgebildet. Gerade gestern kam mir aus Mannheim etwas sehr freundliches. Ein Frankfurter Bericht von W.(ilhelm) B.(opp) in der neuen Badischen Landszeitung. Wie selten liest man dergleichen mit so ernster Sympathie und wahrer Freude, wie ich schon öfter die Aufsätze dieses Ihres Mitbürgers.] Nun aber grüße ich Sie nur noch schönstens und Ihren lieben Gast noch etwas schönerer als Ihr herzlich ergebener". – Der eingeklammerte Briefteil fehlt leider. Brahms lernte Dr. Hecht durch den Kapellmeister Ernst Frank kennen. Bei seinen Besuchen in Mannheim anläßlich vieler Konzerte wohnte Brahms im Hecht'schen Hause. Die "juristischen Spitzfindigkeiten" beziehen sich scherzhafterweise wohl auf eine Einladung Dr. Hecht's an Brahms, die dieser anscheinend absagte. - Veröffentlicht im Briefwechsel Bd. VII., Nr. 11. das dort angegebene Datum stimmt nicht. Im September 1889 weilte Brahms anläßlich der Verleihung des Ehrenbürgerrechts seiner Vaterstadt in Hamburg und fuhr von dort nach Wien zurück, wo er bis über das Jahresende blieb. Unter dem Datum des 16. Nov. 1889 erscheint im übrigen ein Brief an Simrock, den der Meister von Wien schrieb (Nr. 692, Bd. XII). – Minimaler Randschaden.


Brahms, Johannes

Gedruckte Visitenkarte m. e. Zusatz
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. Gedruckte Visitenkarte m. e. Zusatz, Wien. O. D., 1 Seite quer-12°. Die Karte mit Aufdruck „Johannes Brahms | IV. Karlsgasse 4.“. „JOHANNES BRAHMS mit herzlichem Glückwunsch.“.


Brahms, Johannes

E. Postkarte mit U.
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. E. Postkarte mit U. („J. Brahms“). [Wien, 31. März 1890]. 1 S. Qu.-8°. Mit e. Adresse. – An den Dirigenten Raphael Maszkowski (1828–1901) in Koblenz: „Möchten Sie etwa, mit Berufung auf mich, an Hrn. S. Kauffmann in Breslau schreiben? Nicht daß Sie sich zu nennen [?] oder zu bewerben hätten, aber man denkt dort sehr an Sie u. es ist vielleicht gut, wenn Sie Ihre Geneig[t]heit aussprächen – falls Sie solche haben. Vielleicht können Sie Ihre Sommerreise über Br[eslau] machen? [...] Verzeihen Sie die flüchtige Karte aber ich bin im Begriff ein wenig nach Italien zu rutschen [...]“. – Stärker gebräunt und gering angestaubt und fleckig; mit einer vertikalen Knickfalte und etwas abgegriffen.


Brahms, Johannes

Eigenh. musikalisches Albumblatt m. U. "Johannes Brahms".
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Sechs Takte aus dem Beginn des Gedichts "Deutscher Parnaß" von Johann Wolfgang von Goethe mit eh. Textunterlegung "All[egr]o / Doch was hör' ich? Welch ein Schall überbraust den Wasserfall, sauste heftig durch den Hain?" - Brahms steuerte dieses Albumblatt dem Frühlingsfest der Berliner Freien Bühne im Mai 1891 bei. Dort sollten Autographen verschiedener Künstler versteigert werden. Sehr selten.


[Brahms, Johannes

Partezettel.
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Gedruckt namens der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien; die Einsegnung des am 3. April verstorbenen Komponisten fand in der evangelischen Kirche A. B. in Wien I, Dorotheergasse 18, statt: "Die Leiche wird sodann auf den Centralfriedhof überführt und daselbst beigesetzt".


Brahms, Johannes

Portraitphotographie m. e. U.
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. Portraitphotographie mit e. Namenszug auf der Bildseite. „Joh. Brahms“, o. O., „1872“ [die „2“ korrigiert aus „1“], Visitformat. Aufnahme: Jean Baptiste Feilner, Bremen. Minimale Knickspur links unten. Leicht gebräunt und gering fleckig. Verso kleiner Montagerest. Brustbild nach halbrechts. – Auf der Rückseite ein kurzes Notenzitat (Note a mit dem Kustoden für f) mit dem Text „Ach – “; „Mit bestem Gruß / J. B.“


Brahms, Johannes

E. Brief mit U.
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. E. Brief m. U., o. O. [Lichtenthal] u. D. [um 1870], eine Seite gr.-8°. Gebräunt. An einen Herrn vermutlich wegen einer Einladung: „An [Wilhelm] Lübcke habe ich direkt und an [Eduard] Devrient durch Kapellmeister [Hermann] Levi geschrieben. So wissen also beide Herrn daß ich – eben auch wünschen u. bitten möchte. Wollen Sie noch beifolgende Karte an D. beilegen? Schönen guten Morgen […]“ – Während seiner Sommeraufenthalte in Lichtenthal bei Baden-Baden traf Brahms öfters mit dem Kunsthistoriker Wilhelm Lübcke (1826-1893), Hermann Levi (1839-1900) u. Eduard Devrient (1801-1877) zusammen.


Brahms, Johannes

E. U. auf Briefausschnitt
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. E. U. „Joh. Brahms”, o. O. u. D., eine Seite, 2,5 x 5 cm. Namenszug, der vom unteren Ende eines Briefes abgeschnitten wurde.


Brahms, Johannes

Gedruckte Visitenkarte m. 5 e. Zeilen
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. Gedruckte Visitenkarte m. 5 e. Zeilen auf der Rückseite, Wieden, o. D. Die Karte mit Aufdruck „Johannes Brahms | Wieden, Karlsgasse 4.“. „Ein frohes Ereigniß bei Hr. Richter (W. 6) machte mich für Sonntag frei u. ich darf mich vielleicht nachträglich eindrängen? […]“


Brahms, Johannes

E. Postkarte mit U.
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. E. Postkarte m. U. „JBr.“, Frankfurt, 6. Februar 1893, 1 Seite quer-8°. Mit Namens- u. Absenderstempel „C. Schumann“. An seinen Verleger Fritz Simrock: „[…] Ich fahre heute nach Hbg. ab (Petersburger Hof) nachdem ich hier eine sehr angenehme u. schöne Woche verlebt habe – Fr. Sch[umann]. also über aller Erwarten wohl, heiter u. lieb gefunden habe. In etwa 8 Tagen komme ich wohl in’s Karlsbad […]“ – Brahms besuchte Clara Schumann am 31. Januar 1893. Ihr Tagebuch bekennt vom 31. Januar „Brahms kommt heute. Wie ist mir bange ums Herz!“. Vgl. Kalbeck, Band 4, S. 319.


Brahms, Johannes

E. Postkarte mit U.
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. E. Postkarte m. U. „J. Br.“, Tutzing, 13. Juli 1873, 1 Seite. An den Musikverleger Jakob Rieter-Biedermann (1811-1876) in Winterthur: „[…] Mich halten doch vor Allem die mancherlei Arbeiten für den Concert-Winter. Vielleicht dass ich später frischen Muth fasse, einstweilen beste Wünsche und schöne Genüße u. Vortheile der Reise. Das Alexanderfest wird gemacht, entschließen Sie sich doch recht rasch, ich brauche es Anfang Winter, Salomo später. Wenn Sie die neuen Lieder von Grimm da hätten u. mir schickten kaufte ich mir dafür in München die Töne in Bildern. Es kommen doch keine Oktaven-Spannungen vor? Denn wenn die Prime 5 Töne umfaßt da kann m[eine]. Hand keine Oktaven spannen! […]“ – In Tutzing entstanden die Haydn-Variationen, op.56a für Orchester und op.56b für 2 Klaviere. Zu Händels Oratorium „Alexander’s Fest“ lieferte Rieter die Edition von Klavierauszug, Chorstimmen und Textbuch. – Mit Grimm ist vermutlich der Dirigent Julius Otto Grimm (1827-1903) gemeint.


Brahms, Johannes

E. Postkarte mit U.
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. E. Postkarte m. U. „J. Br.“, Wieden in Wien, 11. Januar 1874, 1 Seite. An den Musikverleger Jakob Rieter-Biedermann (1811-1876) in Winterthur: „[…] Komme für alles Mögliche nach L[eipzig]. u. correspondire auf’s Heftigste mit Reine[c]ke. Freue mich herzlich Sie u. noch mehr Frau Astor zu sehen. Ihre geographischen Kenntniße benutzen zu können werden mich die Conzerte hoffentlich nicht zu sehr hindern […]“ – Brahms kam u.a. nach Leipzig um als Zuhörer wie als Mitwirkender am Kammermusikabend des Allgemeinen Deutschen Musikvereins am 30. Januar teilzunehmen. – Brahms führte zusammen mit Karl Reinecke am 5. Februar die Altrhapsodie, die Haydn-Variationen, die Ungarischen Tänze und die Liebeslieder, op.52 im Gewandhaus auf.


Brahms, Johannes

E. Postkarte mit U.
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. E. Postkarte m. U. „J. Brahms“, Rüschlikon, 12. Juni 1874, 1 Seite. Bleistift. An den Musikverleger Jakob Rieter-Biedermann (1811-1876) in Winterthur: „[…] Ich wohne in Rüschlikon am Zürcher See u. kann wenn Sie wollen nach Zür[i]ch kommen. Ich fuhr nicht mit Levi u. Stockhausen nach Luzern u. fuhr nicht erst oder gleich nach Winterthur da ich mich wirklich nach Ruhe sehne. Aber wenn Sie wollen fahre ich nach Zürich u. freue mich wenn ich Ihnen etwa mit m[einem]. vortrefflichen französisch dienen kann!!! […]“


Brahms, Johannes

E. Postkarte mit U.
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. E. Postkarte m. U. „J. Br.“, Rüschlikon, 14. Juni 1874, 1 Seite. Bleistift. An den Musikverleger Jakob Rieter-Biedermann (1811-1876) in Winterthur: „[…] Neben dem Nid[e]lbad bei Hrn. Fehr wohne ich ½ St. über Rüschlikon. Ihr Brief läßt auf große Wanderlust schließen – jedenfalls ist es zu unbestimmt als daß ich irgendwohin entgegenspazieren könnte. Telegraph giebt’s hier nicht […]“


Brahms, Johannes

E. Postkarte mit U.
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. E. Postkarte m. U. „J. Br.“, Rüschlikon, 1. Juli 1874, 1 Seite. An den Musikverleger Jakob Rieter-Biedermann (1811-1876) in Winterthur: „[…] Auf Ihre freundl. Einladung mag ich immer nicht recht antworten. Hier lockt es u. da rufen meine guten Vorsätze. Wir können es ja wohl darauf ankommen laßen? Aber ärgerlich bin ich daß ich Ihrer lieben Frau noch nicht guten Tag gesagt habe u. ich weiß eigentlich nicht recht ob mich das gute oder das schlechte Wetter abhält? […]“


Brahms, Johannes

E. Postkarte mit U.
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. E. Postkarte m. U. „J. Br.“, Zürich, 15. September 1874, 1 Seite. An den Musikverleger Jakob Rieter-Biedermann (1811-1876) in Winterthur: „[…] Ich reise Morgen früh ab u. kann leider wegen [Verschreibung für weder] in W[interthur]. noch in R[üschlikon]. Rendez-vous haben! […]“


Brahms, Johannes

E. Postkarte mit U.
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Johannes Brahms (1833-1897), Komponist. E. Postkarte m. U. „J. Br.“, Wieden bei Wien, 24. April 1875, 1 Seite. An den Musikverleger Jakob Rieter-Biedermann (1811-1876) in Winterthur: „[…] Die Sendung ist angekommen u. ich danke bestens. Die Revision werde ich gerne lesen, aber einstweilen weiß ich immer noch nicht wohin ich eigentlich fahre. Ich melde es s[einer]. Z[eit]. u. über hier wird mir auch nachgeschickt. Grüßen Sie in Leipzig u. im Schanzengarten […]“


Brahms, Johannes

Eigenh. Brief mit U. „J. Br.“.
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Sehr schöner, privater Brief an seinen Verleger Fritz Simrock: „Sie könnten mir einen rechten Gefallen thun! (Ich glaube, so fange ich recht oft m. Briefen an!). Sie haben doch wohl freundschaftliche Geschäftsverbindungen mit irgend wem in Paris oder Frankreich, in diesem Fall (sonst will ich nichts gesagt haben) könnten Sie mir vielleicht einen Caporaltabak für Cigaretten besoregen? Einfach bestellen. Nach beiliegendem Muster, ein Kilogramm, in kleinen Paketen - wie eben der beiliegende Abschnitt zeigt […] Mit der Rechnung halten Sie es, wie Sie wollen u. wie es Ihnen bequem ist. Die Steuer besorge ich hier - diese verfl. Weitläufigkeit ist eben Schuld, daß man sich so ungern Tabak kommen läßt.


Brahms, Johannes

Gestochene Visitenkarte mit 3 eigenhändigen Zeilen.
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„Herzlichst glückliche Reise u. fröhlichsten Erfolg wünschend [Johannes Brahms]“. Wohlerhalten.


[Brahms, Johannes

Originalphotographie.
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Eine von mehreren Aufnahmen, die lt. Brahms-Biograph Hans Neunzig am Ostermontag des Jahres 1894 von Maria Fellinger aufgenommen wurden. Auf der vorliegenden sitzt Brahms vor dem Fenster der überdachten Veranda der Villa Fellinger in Wien und blickt direkt in die Kamera. - Maria Fellinger, die Gattin des Generaldirektors der Firma Siemens Richard A. Fellinger, hatte seit dem Jahr zuvor mehrere Portraits von Brahms aufgenommen. Das Ehepaar selbst war 1881 von Elberfeld (heute Wuppertal) nach Wien gezogen und von Clara Schumann an Brahms empfohlen worden. - Auf Trägerkarton mit umlaufendem Goldschnitt und goldgepr. Namen "Maria Fellinger".


[Brahms, Johannes

Originalphotographie.
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Eine von mehreren Aufnahmen, die lt. Brahms-Biograph Hans Neunzig am Ostermontag des Jahres 1894 von Maria Fellinger aufgenommen wurden. Auf der vorliegenden sitzt Brahms im Garten vor dem Fenster der überdachten Veranda der Villa Fellinger in Wien und blickt direkt in die Kamera. - Maria Fellinger, die Gattin des Generaldirektors der Firma Siemens Richard A. Fellinger, hatte seit dem Jahr zuvor mehrere Portraits von Brahms aufgenommen. Das Ehepaar selbst war 1881 von Elberfeld (heute Wuppertal) nach Wien gezogen und von Clara Schumann an Brahms empfohlen worden. - Auf Trägerkarton mit umlaufendem Goldschnitt und goldgepr. Namen "Maria Fellinger".


Brahms, Johannes

Portraitphotographie mit eigenh. Widmung und U. verso.
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Gewidmet "Zur freundlichen Erinnerung / Joh. Brahms". Spätere Kugelschreibernotizen verso.


Brahms, Johannes

Eigenh. Brief mit U.
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"Geehrteste Frau Professor. Ich muß unklar gesprochen haben. Sagen wollte ich nur daß ich von Dienstag an kommen könnte, wenn der Fremdling gelegentlich bei Ihnen wäre. Diesen besonders bemühen, wollte ich gewiß nicht. Der sonstige Inhalt Ihres Briefes ist mir neu! Wenn ich ihn recht verstehe, so möchte ich doch bitten daß Ihre Freundinnen den Rangstreit unter sich ausmachen! [...]".