Paul Bonatz

Architekt, 1877-1956

Paul Bonatz war ein deutscher Architekt, einflussreicher Hochschullehrer und Brückengestalter. Er zählt neben Paul Schmitthenner zu den Hauptvertretern der Stuttgarter Schule und – international gesehen – zu den bedeutendsten Architekten des Traditionalismus. Ähnlich Schmitthenner zählte er zu den erklärten Gegnern des „Neuen Bauens“, wie es sich 1927 in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung manifestierte. In den 1930er Jahren war er künstlerischer Berater von Fritz Todt, bei vielen Entwürfen von Brücken der Reichsautobahnen beteiligt und regelmäßiger Verfasser von Fachbeiträgen in der programmatischen Zeitschrift „Die Strasse“.

Quelle: Wikipedia

Bonatz, Paul

(1877–1956), Architekt. Albumblatt mit e. U. „P. Bonatz“ auf der Recto- und Verso-Seite. O. O. u. D. 1 S. Qu.-32°.
120 € (16610)

Paul Bonatz war Mitarbeiter und Assistent Theodor Fischers, trat 1908 dessen Nachfolge als Professor an der TH Stuttgart an und schuf von 1913 bis 1927 den Stuttgarter Hauptbahnhof. „Gemeinsam mit Paul Schmitthenner und anderen gründete [er] um 1920 die ‚Stuttgarter Schule’, die für eine klassische und konservative Baukunst von regionalem Gepräge eintrat und sich in den zwanziger Jahren zu einem Gegenpol der Bauhaus-Architektur entwickelte. 1928 rief er den ‚Block’ als Gegenstück zum Berliner ‚Ring’ fortschrittlicher Architekten ins Leben“ (DBE).

Von 1933 bis 1940 war Bonatz Berater von Fritz Todt beim Bau der Reichsautobahnen, bis 1943 arbeitete er unter Albert Speer und war dann in Ankara sowie von 1949 bis 1953 als Professor an der TH Istanbul tätig. „Seine öffentlichen Großstadtbauten erzielen in ihrer Sachlichkeit eine monumentale Wirkung. Stilistisch wird die Rezeption historischer ägyptischer Baukunst und der französischen Revolutionsarchitektur wichtig. Typologische und funktionale Innovationen sowie der nachdrücklich vertretene Bezug der Einzelarchitektur zum städtebaulichen Kontext machen Bonatz zu einem Wegbereiter des modernen Bauens“ (AKL). – Beiliegend ein Zeitungsausschnitt..

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Bonatz, Paul

Architekt (1877–1956). Eigenh. Brief mit U. („Bonatz“). Stuttgart. ¾ S. Gr.-4to. Mit einer Beilage (s. u.).
800 € (25379)

An seinen Freund Burkhardt: „Da Sie gerne eine Skizze von mir haben wollen, schicke ich Ihnen eine der ersten Überlegungen für den Wiederaufbau des Kunstgebäudes, wie man sie so – um zu erklären – bei Tisch und beim Wein dahin zeichnet. Endlich ist die Bahn frei für das Kunst-Gebäude. Jetzt liegt es nur noch an uns – und ich möchte die Bogenhalle, die umgestaltete Kuppel und den Gartenhof gerne noch erleben [...]“. – Beiliegend die Photographie einer Tuschskizze „Tonhalle für Darmstadt 1951“, auf der Verso-Seite von Bonatz betitelt und signiert (180:242 mm).

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Bonatz, Paul

Architekt (1877–1956). Eigenh. Skizze in Tusche und Farbstift. Signiert „6. 10. 52 B | Schw. Gmünd“. S. o. 210:298 mm.
2.500 € (25380)

Auf der Verso-Seite eines in Farboffset gedruckten Skizzenblattes von Bonatz’ Opernhaus in Ankara. – Mit kleinen Randläsuren.

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