Max Beckmann

Maler, Grafiker und Bildhauer, 1884-1950

Max Beckmann griff die Malerei des ausgehenden 19. Jahrhunderts ebenso auf wie die kunsthistorische Tradition und formte einen figurenstarken Stil, den er ab 1911 der aufkommenden Gegenstandslosigkeit entgegensetzte. Beckmann war in seiner frühen Zeit Mitglied der Berliner Secession, stilisierte sich dann aber lieber als Einzelgänger. Der Moderne, insbesondere Pablo Picasso und dem Kubismus, setzte er eine eigenwillige Räumlichkeit entgegen. Zudem entwickelte er eine erzählende und mythenschaffende Malerei, insbesondere in zehn Triptychen. Besondere Bedeutung kommt Beckmann als prägnantem Zeichner, Porträtisten (auch zahlreicher Selbstporträts) und als subtilem Illustrator zu.

Quelle: Wikipedia

Beckmann, Max

Maler und Graphiker, führender Expressionist (1884-1950). Portraitpostkarte mit eigenhändigem Neujahrsgruß und Unterschrift an Baron Freiherr Rudolf von Simolin. St. Moritz. 85 : 138 mm. 1 p. Postgelaufen.
5.800 € (83373)

Auf der Vorderseite der Postkarte sind Max Beckmann und seine Frau Mathilde (geb. von Kaulbach), die er liebevoll “Quappi” nannte, in voller Skimontour zu sehen. – Beckmannn und Rudolf Baron von Simolin-Bathory (1885-1945), ein entfernter Verwandter von Mathilde, hatten sich im Laufe des Jahres 1928 näher kennengelernt und angefreundet. Der Sammler bedeutender Werke von Cezanne, Munch und Delacroix sollte einer der großen Förderer Beckmanns werden und besaß etwa 15 Gemälde von ihm. 1931 saß er Beckmann für ein großformatiges Porträt (Göpel 348) Modell.

Wie sehr Max Beckmann Simolin schätzte und sich von ihm verstanden fühlte, bezeugt ein Brief vom 12. November 1929: “Sie wissen doch, dass Sie so ziemlich der einzige Mensch in diesem kleinen Erdenteater sind mit dem ich manchmal so sprechen kann, wie ich wirklich denke” (Barbara und Erhard Göpel, 1976). – Über Beckmanns Anrede “M. l. Simolin” findet sich noch ein “herzlicher Gruß” von “Hilde”. – Poststempel etwas verwischt, sonst sehr gut..

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Beckmann, Max

Eigenh. Brief m. U. "Max Beckmann". 

Autograph ist nicht mehr verfügbar

Biographisch wichtiger Brief an den Käufer eines Bildes, vermutlich Herr Fromm Mit Erwähnung von Cassierer und Piper: „[…] Auch mir ist es sehr recht, wenn wir die Sache gleich regeln. Ich kann jedoch beide Aktien nicht mehr in Zahlung nehmen, da mir der Verkauf und der damit verbundene Zeitverlust zu viel Arbeitzeit wegnimmt, so daß ich dadurch zu sehr behindert bin. Ich halte es daher für das richtigste, wenn wir die Sache […] in Dollar […] regeln. Ich habe in der letzten Zeit nur noch so abgeschlossen und hoffe daß Sie mit diesem Vorschlag einverstanden sind. Es handelt sich also um die Summe von 380 Dollar. - Wie Sie von J.L. wohl erfahren haben machen wir im Januar eine ,große Ausstellung’ bei Paul Cassierer. Das Piper Buch ist auch fertig die Angelegenheit läuft also sehr gut. - Soeben habe ich einen kleine Landschaft für 500 Dollar verkauft. Ihr Bild ist bedeutend umfangreicher und eine größere Arbeit, so daß Sie also keinerlei Risiko eingehen. […]“.