Herbert Bayer

Künstler, 1900-1985

"Herbert Bayer studierte 1921 bis 1925 am Weimarer Bauhaus, wo er den Vorkurs Ittens besuchte und dem Unterricht Klees und Kandinskys beiwohnte. 1925 wurde er als Leiter der Werkstatt für Druck und Reklame an das Dessauer Bauhaus berufen. Drei Jahre später zog Bayer nach Berlin, um als Werbegrafiker und künstlerischer Leiter der Werbeagentur ""Studio Dorland"" tätig zu sein. Er widmete sich in der Berliner Zeit Ausstellungsgestaltungen, der Malerei und der Fotografie. Bis zu seiner Emigration in die USA war Bayer für NS-Auftraggeber tätig. Seine surreal wirkende Fotografie ""Lonely Metropolitan"" erzielte 2012 bei einer Versteigerung bei Sotheby's einen neuen Rekordpreis."

Quelle:

Bayer, Herbert

Typograph, Graphikdesigner, Architekt und Bauhauskünstler (1900–1985). 8 ms. Briefe mit eigenh. U. („Herbert“). Aspen (Colorado). Zusammen 8 SS. auf 9 Bll. Gr.-4to.
6.500 € (25375)

An den deutschen Maler und Medienkünstler Jürgen Claus (geb. 1935), u. a. über seine Arbeit, ein Filmprojekt, eigene Ausstellungen, ein Manuskript, das er bearbeitet zurücksendet, ein Magazin, in dem ein Interview mit ihm erschienen sei, u. a. m.: „[...] the movie is a very sad story. it would take a long time to explain all the circumstances. but, in brief, atlantic richfield offered to sponsor the film by advancing the money, which the producer had to match equally. however, he used up the entire amount of $ 35,000 and has not paid the laboratory, has not paid all the people who worked for him, has not even paid his hotel in aspen, and does not answer the phone anymore.

we have secured at least the original film by paying what he owed the laboratory. now we have the film but not the complete sound track and the film has only been two-thirds edited. all together this means more money before we have the product and he was supposed to distribute the film. we will have to look after that ourselves. it is all in the hands of atlantic richfield who will now sue the producer and after that we will see what happens [...]“ (a. d. Br. v. 7. Februar 1974). – Jeweils auf privatem Briefpapier; tls. im linken Rand gelocht (keine Textberührung)..

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Bayer, Herbert

Typograph, Graphikdesigner, Architekt und Bauhauskünstler (1900–1985). Eigenh. Brief mit U. und 6 eh. Bildpostkarten mit U. Aspen (Colorado) u. a. Zusammen 7 SS. auf 7 Bll. 4to und qu.-8vo.
2.500 € (25915)

An den deutschen Maler und Medienkünstler Jürgen Claus (geb. 1935), u. a. von einer Reise nach Marokko: „The last market city before the desert is all pink and people wear blue in all shades. tomorrow we will see the camel market and start driving north again [...]“ (18. XII. 1971). – „[...] the situation with the house is unpleasant although nothing disastrous has happened. here are beautiful days and still many flowers in the garden. but after the pressure it is somewhat a letdown in a vacuum [...]“ (1. X. 1872).

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Bayer, Herbert

Typograph, Graphikdesigner, Architekt und Bauhauskünstler (1900–1985). 4 eigenh. Briefe m. U. New York, Aspen, Mailand. 4to. 13 Seiten.
4.500 € (47366)

An Alexander Dorner, Providence, Rhode Island. – Zwei Briefe mit Briefkopf Bayers (New York und Aspen). – Die Briefe aus dem Jahr 1946 beschäftigen sich mit einem Buch Dorners. Besonders der erste sieben Seiten lange Brief mit zahlreichen Anmerkungen zu dem Text, den Dorner in englischer Sprache verfasst hatte. Dabei sind die meisten Korrekturvorschläge nicht inhaltlicher sondern eher stilistischer Art: »The first part in general I find difficult to understand, partly because of the highly abstract language and sometimes the use of German words literally translated.« Bayer, gibt auch Hinweise zu Typographie und Bebilderung.

– 1952 empfiehlt Bayer den Auer-Verlag in Bonn für eine deutsche Ausgabe. Abwechselnd in Englisch und Deutsch schildert er die Qualitäten des Verlages, in dem u. a. Otto Steinerts »Subjektive Fotografie« erschienen sei. – Beilagen: Ein Schreiben des Verlages an ihn, der schon wegen des Dorner-Buches vorgesprochen hatte, mit eigenhändigen Anmerkungen und Gruß an Dorner. – Briefabschrift und Briefkopie einer Korrespondenz zwischen Herbert Bayer und dem Verlag Wittenborn New York über die Details eines Buchprojekts..

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