Albert Baur

Baur, Albert

Maler (1835-1906). Eigenh. Postkarte mit U. Düsseldorf. 1 S.
300 € (10102)

An den Schriftsteller Herchenbach in Düsseldorf: „[…] Verzeihen Sie gütigst daß ich Ihnen die gewünschten Notizen noch nicht habe senden können, ich bin einige Tage bettlägerig krank gewesen in Folge einer Art Grippe. In wenigen Tagen aber wird ich mir die Freude machen sie Ihnen zu überbringen und hoffe daß es noch Zeit ist. Sollten Sie aber früher benöthigt sein so bitte auf angebogene Karte mir den letzten Termin anzugeben […]“ – Baur studierte 1855-56 an der Düsseldorfer Akademie, nahm Privatunterricht und ging nach dem Militärdienst 1861 zu Moritz von Schwind nach München.

1863 ließ er sich als Maler in Düsseldorf nieder, wo er 1866 sein in München begonnenes, heute verschollenes Bild „Die Überführung der Leiche Ottos III. von Italien nach Deutschland“ vollendete. 1867 wurde ihm eine Professur an der Kunstschule in Weimar angeboten, die er erst 1872 nach Studienreisen nach Frankreich, Holland und Italien annahm. Seit 1874 lebte er wieder in Düsseldorf. Für das dortige Rathaus und andere öffentliche Gebäude im Rheinland schuf er etliche monumentale Fresken historischen und allegorischen Inhalts. Er wählte auch antike und religiöse Motive (z.B. „Christlicher Märtyrer aus der römischen Kaiserzeit“, 1870)..

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Baur, Albert

Maler (1835-1906). Eigenh. Postkarte mit U. Düsseldorf. 1 S. 8vo.
100 € (6689)

An Herrn Hoenig der „Roth u. Gelb.-Giesserei“ in Köln, den er bittet, ihn zu informieren, falls ein Werk verkauft werden sollte: „[…] damit ich Gelegenheit habe mir von den für uns Maler nöthigen Dingen einiges käuflich zu erwerben […]“. – Baur studierte von 1855-56 an der Düsseldorfer Akademie, nahm Privatunterricht und ging nach dem Militärdienst 1861 zu Moritz von Schwind nach München. 1863 ließ er sich als Maler in Düsseldorf nieder, wo er 1866 sein in München begonnenes, heute verschollenes Bild „Die Überführung der Leiche Ottos III.“ von Italien nach Deutschland vollendete.

1867 wurde ihm eine Professur an der Kunstschule in Weimar angeboten, die er erst 1872 nach Studienreisen nach Frankreich, Holland und Italien annahm. Seit 1874 lebte er wieder in Düsseldorf. Für das dortige Rathaus und andere öffentliche Gebäude im Rheinland schuf er etliche monumentale Fresken historischen und allegorischen Inhalts. Er wählte auch antike und religiöse Motive (z.B. „Christlicher Märtyrer aus der römischen Kaiserzeit“, 1870)..

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