Hermann Baisch

Baisch, Hermann

Maler (1846–1894). Eigenh. Brief mit U. München. 15.10.1872. 1½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo.
350 € (44632)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Mit Gegenwärtigem wollte ich Sie benachrichtigen, daß ich die beiden von Ihnen angekauften für die Wiener Ausstellung bestimmten Bilder in Arbeit habe und würde es mich freuen, wenn Sie bei Ihrem nächsten Aufenthalt in München mich mit Ihrem Besuche beehren würden [...]“. – Hermann Baisch studierte an der Kunstschule Stuttgart, 1868 dann in Paris und seit 1869 als Meisterschüler Adolf Liers in München; 1881 folgte er einem Ruf als Prof.

der neugeschaffenen Klasse der Tiermalerei an die Kunstakademie Karlsruhe. „Seit 1873 unternahm er regelmäßige Reisen in die Niederlande. Beeinflußt durch seinen Lehrer Lier und die Schule von Barbizon, die er in Paris kennengelernt hatte, malte Baisch bis zu seinem Umzug nach Karlsruhe hauptsächlich Motive der oberbayerischen Landschaft (‚Viehmarkt in einem oberbayerischen Dorf’, 1881), daneben Seestücke, Strandszenen und Waldlandschaften, die er oft mit Tiergruppen als Staffage ausstattete (‚Abend am Meer bei Katawyk’, 1890). Er illustrierte Schriften seines Bruders Otto Baisch mit Radierungen oder Federzeichnungen (‚Lieder und Sinnsprüche’, 1893)“ (DBE)..

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