Rudolf Virchow

Arzt und Pathologe, 1821-1902

Rudolf Ludwig Carl Virchow war ein deutscher Arzt, Pathologe, Pathologischer Anatom, Anthropologe, Prähistoriker und Politiker. In Würzburg und Berlin erlangte er Weltruf. Er begründete mit der Zellularpathologie und seinen Forschungen zur Thrombose die moderne Pathologie und vertrat eine sowohl naturwissenschaftlich als auch sozial orientierte Medizin. Er war Geheimer Medizinalrat. Als liberaler Politiker und Mitbegründer der Deutschen Fortschrittspartei und der Deutschen Freisinnigen Partei stand er in höchstem Ansehen. Mit seinen Untersuchungen zur Flecktyphus-Epidemie in Oberschlesien gilt er als Begründer der modernen Sozialhygiene.

来源: Wikipedia

Virchow, Rudolf

Pathologe und Politiker (1821-1902). Eigenh. Briefkarte mit U. „Haus der Abgeordneten“. 1¼ SS. Qu.-12mo.
$ 1,384 / 1.200 € (8268)

Rudolf Virchow (1821-1902), Pathologe und Politiker. E. Briefkarte mit U. Berlin, „Haus der Abgeordneten“, 30. April 1898. 1¼ Seiten qu.-12mo. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Ihr Manuskript ist schon lange in der Hamburger Druckerei, aber ich weiß nichts über den Stand des Druckes. Ich habe daher Ihre Anfrage sofort weitergegeben u. die Hamburger Direktion aufgefordert, Ihnen direkt Nachricht zu geben. Heute will ich nur wiederholen, daß ich Ihnen sehr dankbar bin für Ihren werthen Beitrag [...]“.

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Virchow, Rudolf

Pathologe und Politiker (1821-1902). Autograph letter signed. Berlin. ½ S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 1,384 / 1.200 € (8269)

To the classicist Otto Kern (1863–1942) in Rostock, accepting a lecture for publication and requesting the manuscript. – Kern taught classical studies at Rostock since 1897; from 1907 until his retirement in 1931 he taught at Halle/Saale. His work concentrated on epigraphy and Orphic poetry. – Below, in red pencil by another hand: “Wednesday Manuscript Thursday Wisson [?]”. – Written on the empty fol. 1 of the printed publication guidelines of the periodical “Sammlung gemeinverständlicher wissenschaftlicher Vorträge” published by Virchow and Holtzendorff.

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Virchow, Rudolf

Mediziner, Begründer der Pathologie, Politiker (1821-1902). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 4 pp. Gefaltet.
$ 2,076 / 1.800 € (89517)

Virchow bittet einen guten Freund in der Frage um Rat, ob sein Schwager Karl Theodor Seydel, der damalige Oberbürgermeister von Berlin (1863-1872), in das Haus seines Schwiegervaters ziehen oder dieser in eine künftige Oberbürgermeister-Wohnung des neuen Roten Rathauses ziehen sollte. „Verehrtester Freund, in unserer Familie ist heute Rath gehalten worden über die Verwendung des von meinem Schwiegervater hinterlassenen Hauses, nach längerer Verhandlung ist es als das [...] betrachtet worden, wenn Seydel, der Oberbürgermeister dahin ziehen könnte.

Ich schreibe Ihnen sofort denn, mit der Bitte, mir Ihre Ansicht mitzutheilen und, wenn es Ihnen nützlich erscheint, mit einflußreicheren Mistreitern der Versammlung darüber zu sprechen. Ich vermerke, daß nächstens eine Vorlage des Magistrats wegen der Oberbürgermeister-Wohnung im Rathhaus. an die Versammlung kommen wird. Wäsemann und die […]-Commission wollen Sie ganz gestrichen haben und daraus Büreaus machen. Seydel will auf alle Fälle nicht hierein, es man von ihm nicht verlangen könne, daß er für 4 Jahre sich noch in die Kosten einer neuen Einrichtung stürze. Dagegen will er für den […] Oberbürgermeister die Sache erhalten. Seine jetzige Weisung hat große Mängel, namentlich im Sommer, an die Nähe des Gartens sehr minderwertige Zustände […]. Mehr weiß ich sie für seine vielen Kinder ungenügend. Er möchte also, daß die Stadt ihm statt der Wohnung eine Mietherentschädigung gäbe. Wahrscheinlich würde die Stadt dabei nicht schlecht fahren, da die Wohnung sich aller Wahrscheinlichkeit nach viel besser vermiethen wird. Er sprach vorläufig von einer Miether-Entschädigung von 1000 [Thaler]. Obwohl ich als Schwager die Sache mitbringe etwas unrichtig ansehe, so scheint mir daß ein objectiver Grund nicht nicht vorzuliegen, einem solchen Arrangement entgegenzutreten. […] ist es aber für Seydel in der That sehr wünschenswerth, hier raus zu kommen. Prüfen Sie alles [und] theilen Sie mir Ihre Meinung in zwei Worten mit, sobald Sie sehen, wie es geht. Herzlichen Gruß! Ihr ergebenster R. Virchow“.

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Virchow, Rudolf

Mediziner, Begründer der Zellularpathologie, Anthropologe und Sozialpolitiker, Professor in Würzburg und Berlin (1821-1902). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 8vo. 3 pp.
$ 2,307 / 2.000 € (94509)

Rudolf Virchow (1821-1902), Mediziner, Begründer der Zellularpathologie, Anthropologe und Sozialpolitiker, Professor in Würzburg und Berlin. E. Brief m. U. „R. Virchow“, Berlin, 6. Januar 1866, 3 Seiten 8°. An einen Kollegen, der sich über den Vorstand einer Stiftung geärgert hatte. Er habe im geschäftsführenden Ausschuß die Angelegenheit zur Sprache gebracht: es sei kein böser Wille, sondern Ungeschicklichkeit gewesen. „[...] Tragen Sie es der Stiftung nicht nach; können Sie für sie noch wirken, so wird es später gewiß mit mehr Anerkennung aufgenommen werden [...]“.

Ferner über den Druck eines Aufsatzes sowie über eine Dissertation, die Virchow dem Adressaten sendet, und über einen Kollegen, der an Virchow einen „sehr liebenswürdigen Brief“ geschrieben habe..

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Virchow, Rudolf

Pathologe und Politiker (1821-1902). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. ¾ p. 8vo.
$ 2,884 / 2.500 € (94802)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Sie werden hoffentlich die Versuchs[?]-Notizen, die ich unter Kreuzband sandte, erhalten haben. Vielleicht ist es Ihnen von Interesse zu erfahren, daß ich gestern aus Beyrut trichinisches Fleisch erhalten habe. Dasselbe stammt aus einer großen Blut-Epidemie, welche unter den Bewohnern eines Dorfes an den Quellen des Jordan in Folge des Genusses von Wildschweinfleisch ausgebrochen ist. Die Sache hat natürlich besonderen Werth für die Beurtheilung der mosaischen Gesetzgebung“. – Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf „Haus der Abgeordneten“.

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Virchow, Rudolf

Mediziner, Begründer der Pathologie (1821-1902). Eigenh. Postkarte mit unklarer U. Berlin. 30.05.1877. ½ S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse.
$ 692 / 600 € (76255/BN48917)

An einen Dr. Bezold in München, wohl den Augen- und Ohrenarzt Friedrich Bezold (1842-1908): "Ihr Aufsatz ist gedruckt u. wird in der nächsten Woche ausgegeben [...]".

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Virchow, Rudolf

Mediziner, Begründer der Pathologie (1821-1902). Autograph letter signed. ("Prof. Virchow"). Berlin. 25.03.1867. 1 S. auf Doppelblatt. 8vo.
$ 1,384 / 1.200 € (80991/BN52949)

To a grocery store, ordering some "Liebig'sches Fleischextract" (meat extract) for his friend, the principal Hermann Friedrich Christoph Lehmann of Neustettin. - With some notes by Lehmann.

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Virchow, Rudolf

Mediziner, Begründer der Pathologie (1821-1902). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 2 SS. 8vo.
$ 1,730 / 1.500 € (91301/BN60309)

An einen ungenannten Kollegen: "Ihr Manuskript ist richtig eingetroffen. Ich habe noch nicht Zeit gehabt, dasselbe durchzusehn, trage aber die Intention, es anzunehmen [...]".

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Virchow, Rudolf

Mediziner, Begründer der Pathologie (1821-1902). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. ½ S. 8vo.
$ 1,442 / 1.250 € (91302/BN60310)

Empfehlungsschreiben für den Maler Otto Kleinig: "Herrn Anklam, Bezirksdirector der städtischen Wasserwerke zu Friedrichshagen, erlaubt sich, den Maler Otto Kleinig, der sich um eine Stellung bei der dortigen Verwaltung zu bewerben wüscht, zu einer gütigen Berücksichtigung zu empfehlen. | Professor Rudolf Virchow, Mitglied der Stadtverordneten-Versammlung". - Rudolf Virchow war von 1859 bis zu seinem Tod Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung, in welcher Funktion er sich maßgeblich für die Modernisierung Berlins einsetzte, insbesondere im Bereich der Stadtplanung und Hygiene; federführend war er an der Einführung einer radialen Kanalisation und der Neugestaltung der Schlachthöfe beteiligt.

Wasserwerksdirektor a. D. Gustav Anklam sollte am 13. Jänner 1921 versterben..

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Virchow, Rudolf

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Rudolf Virchow (1821-1902), Pathologe und Politiker. E. Brief mit U. Berlin, 9. Februar 1881. ¾ Seite 8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Sie werden hoffentlich die Versuchs[?]-Notizen, die ich unter Kreuzband sandte, erhalten haben. Vielleicht ist es Ihnen von Interesse zu erfahren, daß ich gestern aus Beyrut trichinisches Fleisch erhalten habe. Dasselbe stammt aus einer großen Blut-Epidemie, welche unter den Bewohnern eines Dorfes an den Quellen des Jordan in Folge des Genusses von Wildschweinfleisch ausgebrochen ist. Die Sache hat natürlich besonderen Werth für die Beurtheilung der mosaischen Gesetzgebung“. – Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf „Haus der Abgeordneten“.


Virchow, Rudolf

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Rudolf Virchow (1821–1902), Pathologe und Politiker. E. Brief mit U. Berlin, 20. Juni 1871. 1 Seite auf Doppelblatt. 8°. – An einen Kollegen: „Verzeihen Sie gütigst meine späte Antwort. Als Ihr Buch ankam, war das Programm für die neue Serie schon festgestellt und quittiert [?]. Meine Geschäfte waren so dringend, daß ich mich nicht äußern konnte. So kam es, daß ich Ihnen nicht einmal gedankt habe [...]“. Des weiteren versichert er, „Ihnen einen Platz für die nächstjährige Serie offen zu halten [...]“. – Beiliegend eine Porträtpostkarte.


Virchow, Rudolf

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Rudolf Virchow (1821–1902), Pathologe und Politiker. E. Brief mit U. Berlin, 28. März 1882. 1 Seite auf Doppelblatt. 8°. – An einen namentlich nicht genannten Adressaten: „Ihr Artikel ist von mir [...] aufgenommen u. citiert worden. Wenn Sie ihn reproducieren wollen, so habe ich nichts dagegen. Ich habe inzwischen in der anthroposophischen Gesellschaft einen Vortrag gehalten, der auch schon gedruckt ist, von dem ich aber noch keinen Separatabzug habe. Auch ist im Augenblick in der Zeitschrift für Ethnologie ein Bericht über den Congreß in Tiflis im Druck. Ich werde Ihnen gern beide Exemplare schicken. Vielleicht warten Sie das noch ab [...]“. – Auf Briefpapier mit gepr. Briefkopf „Haus der Abgeordneten“.