Schriftsteller (1837–1915). Eigenh. Albumblatt mit U. Berlin. ½ S. 8vo.
$ 116 / 100 €
(10026)
Johannes Trojan (1837–1915), Schriftsteller. E. Albumblatt mit U. Berlin, Februar 1906. ½ Seite 8°. – „Etwas Besseres gibt’s auf Erden nicht | Als ein fröhliches Menschengesicht. | Das mögest Du alle Tage sehn, | Frühmorgens und vor dem Schlafengehn; | Und wo Du weilst und wohin Du ziehst – | Und wann Du in einen Spiegel siehst“. – Trojan war Redakteur, später Chefredakteur der politisch-satirischen Berliner Zeitschrift „Kladderadatsch“ und ein bedingungsloser Anhänger Bismarcks, was ihn nach dessen Demission wiederholt in Konflikt mit den Zensurbehörden brachte; 1898 wurde er wegen Pressevergehens und Majestätsbeleidigung zu einer zweimonatigen Festungshaft verurteilt.
1907 unter Verleihung des Professorentitels rehabilitiert, lebte er seit 1909 als freischaffender Schriftsteller in Warnemünde und schrieb Erzählungen, Gedichte, Kinderlieder und Bilderbücher..
Schriftsteller (1837-1915). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 1 S. Gr.-8vo. Leicht fleckig.
$ 58 / 50 €
(2083)
Johannes Trojan (1837-1915), Schriftsteller. E. Brief m. U., Berlin, 16. November 1904, eine Seite gr.-8°. Leicht fleckig.Bestätigung über den Empfang eines Geldbetrages für die „gelieferten kleinen Gedichte“ für einen Abreißkalender. – Trojan war seit 1862 Hilfsredakteur der „Berliner Montagszeitung“. 1866 wurde er Redakteur der politisch-satirischen Berliner Zeitschrift „Kladderadatsch“, dessen Chefredakteur er 1886-1903 war.
Schriftsteller (1837–1915). Eigenh. Brief mit U. („J. Trojan“). Berlin. 1¼ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8vo. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 163 / 140 €
(22060)
Johannes Trojan (1837–1915), Schriftsteller. E. Brief mit U. („J. Trojan“). Berlin, 1. Mai 1902. 1¼ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. Mit e. adr. Kuvert. – An eine Clara Kaeller in Bielefeld: „[...] Haben Sie zunächst besten Dank für die Zusendung der Zeitung mit dem Abdruck meines Gedichtes ‚Schönheit und Güte’. Dies Gedicht entstammt älterer Zeit, es ist im Anfang der siebziger Jahre entstanden. Es steht in der ersten Auflage meines Büchleins ‚Gedichte’ (1883) sowie auch in der zweiten Auflage desselben Büchleins, die im vorigen Jahre im Verlage der Cotta’schen Buchhandlung in Stuttgart erschienen ist [...]“.
– Johannes Trojan war Redakteur, später Chefredakteur der politisch-satirischen Berliner Zeitschrift „Kladderadatsch“ und ein bedingungsloser Anhänger Bismarcks, was ihn nach dessen Demission wiederholt in Konflikt mit den Zensurbehörden brachte; 1898 wurde er wegen Pressevergehens und Majestätsbeleidigung zu einer zweimonatigen Festungshaft verurteilt. 1907 unter Verleihung des Professorentitels rehabilitiert, lebte er seit 1909 als freischaffender Schriftsteller in Warnemünde und schrieb Erzählungen, Gedichte, Kinderlieder und Bilderbücher. – Mit einer kleinen Rostspur am oberen Rand..
Schriftsteller (1837-1915). Eigenh. Gedichtmanuskript mit U. Rostock. ½ S. Gr.-8vo. Schmuckblatt „Autographen-Post zugunsten des Deutschen Kriegs-Waisen-Heims […]“.
$ 93 / 80 €
(6958)
Johannes Trojan (1837-1915), Schriftsteller; Redakteur. E. Gedichtmanuskript m. U., Rostock, Juli 1915, ½ Seite gr.-8°. Schmuckblatt „Autographen-Post zugunsten des Deutschen Kriegs-Waisen-Heims […]“. „Oft noch mit Schnee im Angesicht | Blicken schon Blumen ins Tageslicht. | Man meint, es wären die groben Arten, | Aber die niedlichen sind’s die zarten. […]“
Schriftsteller (1837-1915). Eigenh. Postkarte m. U. Berlin. 29.10.1900. 1 S. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse verso.
$ 93 / 80 €
(938294/BN938294)
An Anna Hagen geb. Treichel: " […] Morgen, Dienstag werden Sie von 4 Uhr Nachmittags an uns willkommen sein […]". - Beschnitten (geringer Textverlust). - Der Sohn eines wohlhabenden Danziger Kaufmanns studierte seit 1856 Medizin in Göttingen, dann Philologie in Bonn und Berlin, musste jedoch nach dem Tod seines Vaters das Studium abbrechen und war seit 1862 Hilfsredakteur der "Berliner Montagszeitung". 1866 wurde er Redakteur der politisch-satirischen Berliner Zeitschrift "Kladderadatsch", dessen Chefredakteur er 1886-1903 war.
Seine absolute Loyalität gegenüber Bismarcks politischem Kurs trugen ihm dessen Sympathien ein. Nach Bismarcks Demission wiederholt in Konflikt mit den Zensurbehörden, wurde Trojan 1898 wegen Pressevergehens und Majestätsbeleidigung zu einer zweimonatigen Festungshaft verurteilt. 1907 unter Verleihung des Professorentitels rehabilitiert, lebte er seit 1909 als freischaffender Schriftsteller in Warnemünde..
Schriftsteller (1837-1915). 2 eigenh. Briefe mit U. Berlin und Rostock. Jeweils eine Seite. 8vo.
$ 221 / 190 €
(92589/BN61881)
Der Brief vom 31. August 1883 an einen "Herrn Doctor" mit der Mitteilung, daß er tags darauf nach Warnemünde reise, "um auch noch ein bißchen Sommerfrische abzuhalten". Der Brief vom 26. März 1915 an die Redaktion der "Rostocker Zeitung", die bei Trojan wegen des Namens "Bringfriede" angefragt hatte, auf den ein Rostocker seine Tochter taufen lassen wollte, was ihm jedoch der Standesbeamte untersagt hatte; erst nach einer Beschwerde des Vaters im Ministerium habe dieses dann den Namen zugelassen.
"'Bringfriede' ist kein neuer Mädchenname. Ich habe ihn vor Jahren auf einem Grabdenkmal eines Berliner Friedhofs gefunden und darauf ein kleines Gedicht verfaßt, das in meinem 1905 erschienenen Buch 'Aus dem Leben' veröffentlicht ist und also lautet [...]" (folgt das 12-zeilige Gedicht)..





