Rainer Maria Rilke

Dichter, 1875-1926

"Rainer Maria Rilke war ein Lyriker deutscher Sprache. Mit seiner in den ""Neuen Gedichten"" vollendeten, von der bildenden Kunst beeinflussten Dinglyrik gilt er als einer der bedeutendsten Dichter der literarischen Moderne. Daneben verfasste er Erzählungen, einen Roman und Aufsätze zu Kunst und Kultur sowie zahlreiche Übersetzungen von Literatur und Lyrik unter anderem aus dem Französischen. Sein umfangreicher Briefwechsel bildet einen wichtigen Bestandteil seines literarischen Schaffens."

来源: Wikipedia

Rilke, Rainer Maria

Dichter (1875-1926). Partly-printed DS in German "Rainer Maria Rilke". München. 1/2 S. Gr. 8vo.
$ 3,828 / 3.500 € (48440)

An auction form for the book De Kentauer [The Centaur] by Maurice de Guerin. Moderate overall foxing and staining, otherwise fine condition. Accompanied by the original transmittal envelope, addressed in Rilke’s hand. The Centaur was a short composition in prose written by French author Maurice de Guerin (1810–1839), which was only published posthumously by George Sand in 1840. Rilke translated the piece and published it in 1911 in a limited edition of 300. An excellent literary association.

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Rilke, Rainer Maria

Dichter und Übersetzer (1875-1926). Eigenh. Brief m. U. „R M Rilke“. Muzot. 4to. 2 SS.
$ 7,108 / 6.500 € (59798)

Schöner, gehaltvoller Brief an Berta Flamm in Halle (Saale), die sich für Bücher bedankt hatte, die der Dichter für ihren schwer kranken Sohn übersandt hatte. "... Das Privileg, Freude zu bereiten, wird seltener ertheilt, als man denkt, theils infolge unserer, oft so starren Unfähigkeit, zu empfangen, theils weil die Ungenauigkeit und das Ungefähr zwischen den Menschen, das schon immer ein Hindernis gewesen sein mag, in verwirrenden Zeiten, noch weiter zugenommen hat. Schließlich erfordert auch die angemessendste Gabe beim Empfangenden noch eine äußerste Anpassung, aber wo das Geben 'stimmt', gehört diese Leistung in die natürliche Bewegung des Beschenkten mit hinein.

- Dass Einiges aus meinen Büchern imstand gewesen ist, einem so schwer Heimgesuchten wohlzuthun, das spricht noch viel mehr für ihn, für Ihren Sohn, als für diese Bücher: wie leicht hätte er sich ihnen verweigern und verschließen können. Aber er hat ... den Sieg in sich befestigt, den schwersten und heimlichsten Sieg, der darin besteht, von einer unendlich schmerzlich bestrittenen und eingeschränkten Stelle des Lebens aus, nach und nach, doch wieder das ganze irgendwie unschuldige Leben zu bejahen! ... Da der große reine Anschluß seines Herzens und seines Geistes gerettet erscheint, wird nun das Maaß aller seiner Beziehungen ein so besonderes und persönliches sein, daß er, in gewissen Augenblicken unbeschreiblichen Eingezogenseins, fast etwas vor denen voraus haben wird, die aus allgemeineren und leichteren Bedingungen heraus ihre Antheilnehmung leisten ...". - Die zweite Seite mit kleinen Papierresten von ehemaliger Montage..

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Rilke, Rainer Maria

Dichter (1875-1926). Eigenhändiges Gedicht. o. O. u. J. 4to. 1 p. Liniertes Bütten.
$ 9,842 / 9.000 € (77863)

„Auferstehung. | Der Graf vernimmt die Töne | er sieht einen lichten Riss; | er weckt seine dreizehn Söhne | im Erb-Begräbnis. | Er grüßt seine beiden Frauen | ehrerbietig von weit -; | und alle, voll Vertrauen, | sehn auf zur Ewigkeit, | und warten nur auf Erich | und Ulriken=Dorotheen, | die, sieben=und dreizehnjährig, | (sechzehnhundertzehn} | verstorben sind im Flandern, | um heute vor den Andern | unbeirrt herzugehn.“ - Geschrieben 1906 in Paris. Aus den 1907 erschienenen „Neuen Gedichten“.

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Rilke, Rainer Maria

Dichter (1875-1926). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Schmargendorf bei Berlin. 2 Seiten. Quer-8vo 8,6 : 11,4 cm). Karton. Lochung vorderseitig überklebt.
$ 6,343 / 5.800 € (78434)

An einen Redaktor der Wiener sezessionistischen Zeitschrift „Ver sacrum“ (1898-1903). „[…] ich freue mich sehr, dass ,Ver sacrum’ wieder breiter und geräumiger wird, und werde nicht versäumen, mich noch in diesem Monat mit einigen litt. Beiträgen einzustellen. Falls dies noch nicht von anderer Seite geschieht, werde ich auch ein Buch mit ein paar Worten charakterisieren, welches für die Sezession von besonderem Interesse ist; Ich meine Jozef Israels ,Spanien’, Tagebuchblätter des großen Meisters von einer Einfachheit und Menschlichkeit, wie nur ganz Große sie haben und unwillkürlich geben […]“ - In einem Nachsatz fragt Rilke: „Käme eventuell auch eine durch mehrere Nummern gehende Novelle in Betracht?“ - Rilke hatte schon vor diesem Brief eine Rezension in "Ver sacrum" veröffentlicht.

1901 sind tatsächlich mehrere Beiträge von ihm erschienen, allerdings nicht die angekündigte Besprechung. Vermutlich unveröffentlicht..

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Rilke, Rainer Maria

österreichischer Lyriker deutscher und französischer Sprache (1875-1926). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Westerwede bei Bremen. Folio. 1 1/2 pp.
$ 8,202 / 7.500 € (78468)

An Richard Batka: „[…] Ich mußte Sie eine Weile warten lassen; aber heute sende ich Ihnen, dem Wunsche der Redaktion entsprechend, einige Gedichte, hoffentlich noch nicht zu spät für das erste Haft. Was Ihnen nicht paßt erbitte ich gelegentlich zurück. Besonders lieb wäre es, wenn Sie sorgen wollten, daß die neulich angenommene Novelle nicht zu spät zum Abdruck kommt. An einer kleinen Verzögerung liegt mir nichts. Es folgen mit diesem Briefe drei Beiträge zur Wahl u[nd] zw[ar]: 1.

Gedicht. 2. Abend. 3. Wege im Moor (unter welchem Namen 3 Gedichte zusammengefaßt sind). Noch eines: ich würde, wie schon einmal gesagt, sehr gerne für die „Deutsche Arbeit“ Bücher besprechen und bitte das Redaktionskomité, mir von Fall zu Fall Rezensionsexemplare (besonders lyrischer und novellistischer Werke), die der Zeitschrift zukommen, einzusenden […] Da ich nicht weiß, ob Sie noch auf Rügen sind, richte ich diesen Brief nach Prag. Ich hoffe, daß Sie eine schöne Erholungszeit gehabt haben, begünstigt von dem warmen Wetter, daß sich nahe am Meer, sogar mit einer gewissen Dankbarkeit, ertragen läßt […]“.

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Rilke, Rainer Maria

Dichter (1875-1926). Autograph letter signed ("R."). [München. 1 S. 8vo.
$ 2,734 / 2.500 € (49237/BN33531)

To Lou Albert-Lasard (1885-1969), with whom, at that time, Rilke was living together in Vienna: "[...] here's the Picasso. Jaffe will send the entrance cards [...] It's lovely here at Keferstrasse, last Tuesday is telling me in extasis 'Pure paradise', and Ms. Arnold is gleaming with pleasure. Dunque - R" (transl.). - In pencil; lower right corner and reverse with small traces of mounting.

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Rilke, Rainer Maria

Dichter (1875-1926). Eigenh. Kurznachricht auf Visitkarte mit U. Zoppot bei Danzig (Ostsee). 2 SS. Visitkartenformat.
$ 3,062 / 2.800 € (938078/BN938078)

An den Musikwissenschaftler Richard Batka (1868-1922): "Sehr werter Herr Batka, nach guter Gewissenserforschung nenne ich Ihnen alle bewussten Sünden. Gewähren Sie Ablass? - Im Frühling war ich in Florenz lange, oft und gerne mit Baron Reinhold von Lichtenberg beisammen, dessen gute Grüße Ihnen vielleicht Freude machen. Empfehlen Sie mich sehr Herrn Professor Dr. Sauer und bleiben Sie geneigt Ihrem ergebenen: Rainer Maria Rilke". Der österreichische Kunsthistoriker Reinhold Frh. von Lichtenberg (1865-1927), den Rilke 1898 während seiner ersten längeren Italienreise kennengelernt hatte, sollte später als völkisch-antisemischer Publizist hervortreten.

- Schönes, frühes Stück mit dem vollen Namenszug, kurz nach der Annahme des Vornamens "Rainer" statt "René"..

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Rilke, Rainer Maria

Dichter (1875-1926). Autograph letter signed ("Rainer Maria Rilke"). Westerwede bei Worpswede (über Bremen). 8 SS. auf 2 Doppelblättern. Kl.-4to. Auf Briefpapier mit illustr. Briefkopf.
$ 16,404 / 15.000 € (61057/BN45084)

Long, early letter to the Danish writer and editor Poul Levin (1868-1929), announcing the Rilkes' approaching relocation to Paris and the poet's plans to attend the Russian University there. In full: "Verehrter Herr Doctor Levin, erinnern Sie sich wirklich noch meiner? Ich sende Ihnen mitfolgend einige Kleinigkeiten, welche dazu beitragen sollen, diese Erinnerung aufzufrischen. Und viele Grüße. - Dieser Brief bringt eine Neuigkeit: Wir haben vor, im Herbst nach Paris zu übersiedeln. Wir: Daß ich geheiratet habe, habe ich Ihnen wohl angezeigt.

Meine Frau ist die junge Bildhauerin Clara Westhoff. Bleibt noch zu erwähnen, dass wir seit Dezember eine kleine Tochter haben Ruth, Ruth Rilke, eine liebe, gar nichtmehr ganz unverständige Freundin unserer Tage. - Dieses alles, einschließlich meiner Person kommt, nach Paris. - Meine Frau, die einige Zeit bei Rodin gearbeitet hat, will wieder in seiner Nähe arbeiten. Worpswede, das dem Maler unerschöpflich viel bietet, konnte ihr, dem Bildhauer, nur eine gewisse Zeit lang Anregung und Arbeit bieten - und diese Zeit ist, glaube ich, abgelaufen. - Wir haben nun ein Jahr in aller Stille gelebt. Und wir gedenken in Paris nicht weniger still zu leben. Nur mehr lernen wollen wir, mehr sehen und uns vielem aufthun; denn das Viele ist uns, da wir beide über einen gewissen Punkt in unserer Entwicklung hinaussind, keine Gefahr mehr. - Meine Frau hat in diesem Jahr manches ausgestellt und verkauft, und neben den ihren sind meine äußeren Erfolge nicht nennenswert. Das kleine Buch 'Die Letzten' ist den Meisten zu still, das Drama 'Das tägliche Leben ' ist in Berlin bei der Premiere totgelacht worden; es soll noch in Hamburg bei Baron Berger gegeben werden, aber ich erwarte mir nichts davon. - Das macht mir natürlich diese beiden Bücher, nicht weniger lieb. Ich habe ein treues Vertrauen zu Ihnen und ganz allein stehe ich nicht da mit diesem Gefühl. - Aber zur Sache: Meine Frau hat ganz bestimmte Absichten in Paris. Die Nähe des Meisters, der ihr Vertrauen besitzt, ist nun doppelt köstlich für sie, da ihre Kunst in der Einsamkeit ganz eigenständig und sicher sich entfaltet hat, so dass sie neben dem Willen des Großen, seinen Anregungen dankbar, ihren eigenen Willen mühelos wird behaupten können. - Und ich: ich habe in der Einsamkeit dieses Jahres, Durst bekommen, viel zu lernen. Ich gedenke die russische Universität in Paris zu besuchen; denn seit meinen großen Reisen in Russland verlässt mich der Gedanke nichtmehr, in diese wahlverwandte Sprache so tief einzudringen, dass ich sie einmal noch neben meiner ursprünglichen ebenbürtig gebrauchen kann. - Also lernen. Und ich glaube man lernt in Paris auf Schritt und Tritt. Natürlich auch verdienen. Erinnern Sie sich: einmal schrieb ich Ihnen von den traurigen Umständen, in denen ich lebe. Nun diese haben an Traurigkeit noch zugenommen. - Aber es muss mir gelingen, von Paris aus für ein oder zwei Kunstzeitschriften regelmäßige Korrespondenzen zu finden, - dazu Übersetzungen aus dem Russischen.... - Kurz: es muss gehen! Was hab ich in diesem Jahr nicht alles zu erlangen gesucht! Das Haupthindernis schien, dass ich so auf dem Lande, im Moor saß: von dort aus wollte Keiner was hören, obwohl eine ganze Menge da geschieht... Dieses Hindernis soll nun beseitigt werden. Und dann muss sich etwas finden. - Natürlich denke ich an Ihren Rath, womöglich sogar an Ihre Hülfe. Aber erschrecken Sie nicht: ich weiß wie kostbar Ihre Zeit ist und verlange nur gelegentlich einen Wink, einen Rath im Telegrammstyl, eine Anempfehlung, die ich mir selber zubereite, wenn Sie mir sie in rohem Zustand überlassen. - Zum Beispiel: Thema: Wohnen. Meine Frau schlägt vor: St. Cloud oder Meudon oder Joinville... Mit wem kann man sich wohl in Verbindung setzen, um von solchen Möglichkeiten zuverlässiges zu hören? - Meine Bitte meint nur, daß Sie, sehr werter Herr Dr. Levin, wenn Sie zufällig etwas hören, was dieses Thema oder ein anderes (etwa das meines täglichen Brotes) anlangt, es für mich notieren, um es mir bei Gelegenheit mitzutheilen. - Es ist ja noch eine Weile Zeit; denn wir kommen voraussichtlich erst Ende September, und Sie hören inzwischen gewiß manches, was wir uns zunutze machen können. - Sie waren gewiß in den letzten Jahren noch öfters in Italien. Für mich war es ferne seit Russland; ein Land wie im Traum. Und Russland ist voll tiefer unerwarteter Wirklichkeiten! Was für Menschen. Das war mein Ereignis! - Ich würde Ihnen gerne davon erzählen. Ich würde Sie überhaupt so gerne wiedersehen, aufrichtig: obwohl es den Anschein hat, dass ich Ihnen immer nur schreibe, wenn ich wieder was brauche. Aber können überhaupt nicht nur müssige Menschen auch zu anderen Zeiten aneinander denken? Kann man es nicht auch in freundlichem Sinne auslegen, dass ich, wenn ich was brauche, an Sie denke? Bitte, thun Sie das. - Noch Eines: ich habe in Bremen kürzlich Maeterlincks 'Schwester Beatrix ' inszeniert. Mit Dilettanten; es war eine schwere Sache, die schließlich gut gelang. Die Aufführung fand zur Eröffnung der umgebauten bremer Kunsthalle (und einer sehr schönen internationalen Kunstausstellung) statt und hernach wurde das Festspiel gesprochen, das ich Ihnen auch beilege, weil es mir lieb ist und mancher Vers darin, [der] über den vergangenen Zweck hinaus gilt! Ihr aufrichtig ergebener: Rainer Maria Rilke". - Slight duststaining to first bifolium..

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Rilke, Rainer Maria

Dichter (1875-1926). Autograph entry in the guestbook of the Villa Discopoli on Capri. Capri. 66 tls. beidseitig beschriebene und 19 w. Bll. Ldr. d. Zt. mit Eckbeschlägen und Schließe (lädiert). 8vo.
$ 19,685 / 18.000 € (31309/BN9837)

The present guestbook with more than 230 entries of varying length constitutes a fine document of Rilke's sojourn on Capri, where he had been invited as guest of Mrs. Alice Faehndrich, née Baroness of Nordeck zur Rabenau, sister of Countess Luise Schwerin. The poet spent the winter and following spring of 1906/07 on the island, "from December 4 to May 15 [...] living the life of the House of Roses attentively and gratefully“, as he penned on the day before his departure. His wife Clara, too, was twice a guest at the glamorous villa: on Jan.

14, on her way to Egypt, she pays her thanks "for being honoured with two beautiful days at the Villa Discopoli as an unexpected present on my journey - between Berlin and Egypt", and after her return she spends the last few weeks there with her husband: "returned from Egypt the 20th of April, I was received and indulged until May 15 in the dear Villa Discopoli". Rilke's brief but grateful entry does not reveal that here he composed his "Improvisations from the Capri Winter“, a work that points beyond his "New Poems". Other guests at the Villa whom Rikle must have met during his stay there included Wolfgang von Tirpitz (the son of Alfred von Tirpitz), Ferdinand von Martitz, and Franz von Niebelschütz. The encounter with the with most far-reaching consequences, however, was that with the young Countess Manon zu Solms-Laubach, a niece of the Hereditary Count Friederich (1833-1900). After her departure, a correspondence ensued which by 1913 was to comprise on Rilke's side no less than 19 letters and a calligraphic transcription of what is possibly Rilke's most famous poem, "The Panther". - Rilke and his wife had known the sister of their hostess Alice (called "Alla" in the guestbook), Countess Luise von Schwerin, née Nordeck zu Rabenau, since 1905, when they had met in Dresden. At the beginning of his stay, Rilke had been the only guest, but with the arrival of Alice, Julie von Nordeck ("Nonna"), and Manon zu Solms-Laubach his solitary position ended. "The exploration of Anacapri, the ascent to Monte Solaro, the visit to the grotta of Migliera and to the little church of Sarita Maria a Cetrella unlocked a countryside similar to Greece [...] During the evenings, the ladies were an attentive audience, when they sat doing their needlework or peeling him an apple, ready to hear his day's work [...]“ (cf. Donald A. Prater, Ein klingendes Glas. Das Leben R. M. Rilkes, Hamburg 1989). - Apart from the entries of the Rilkes, the guestbook contains an autograph pencil portrait by Pauline von Kalckreuth, as well as the two-page poem, "Le tombeau du poete" ("d'apres Henry Heine") by Camille du Locle, who was soon to end his life on Capri. Other entries are by Vera Amerongen, Julia and Eugéne Bonnard, Réne and Gilbert Clavel, Emmy and Ernst Gumppenberg, Baroness and Baron Alice and Walther von Falkenhausen, Hanns and Margarethe Floerke, Leonie and Marie Fontaine, Eberhard Hardeck zur Rabenau (Count of Schwerin), Heinrich and Elise Lützow, Richard Mackensen, Ferdinand von Martitz, Julie Baroness Nordeck zu Rabenau (née von Wallenberg), Baron Friedrich von Oppeln-Bronikowski (fine, 1½-page dedication with a 14-line poem), Emmy von Radetzky, Prince Heinrich XXX. zu Reuss, A. von Röder, Auguste Schepp, Leopold von Schlözer (with a half-page, coloured pencil drawing), Luise Schwerin (wife of Count Karl v. Schwerin), Count Friedrich von Schwerin, Countess Manon zu Solms-Laubach, Baroness and Baron Mathilde and Arthur von Stackelberg, Wolfgang von Tirpitz, Baron Jakob and Gabrielle von Uexküll (twice), Hermann Vierordt, Anna von Wallenberg, Wanda von Wallenberg, Elisabeth Wegeli, Baroness Adele Wolff, Count and Countess von Zieten Schwerin, and Ernst Zitelmann (with a fine quote from his "Radierungen und Momentaufnahmen", published the same year). - Wants spine; covers rubbed and with signs of splitting; binding loosened. Interior well-preserved throughout, with occasional penciled notes regarding individual contributors..

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Rilke, Rainer Maria

Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To Gertraud Wolf, arranging an appointment with Magda von Hattingberg, who is to meet her at the War Ministry. - From the collection of the German theologian Hermann Dembowski (1928-2012).


Rilke, Rainer Maria

Eigenh. Gedicht mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Four stanzas comprising 18 lines, written at Muzot in November 1925 and inscribed to the Swiss writer and physician Max Picard; not published until 1934. Further inscribed to Wilhelm Hausenstein by Picard. - Includes an autograph letter signed from Picard to Wilhelm Hausenstein. Traces of mounting on reverse.