Claude Monet

Maler, 1840-1926

Claude Monets Werk umfasst die Einflüsse mehrerer Stilepochen. Sein Frühwerk gehört zum Realismus, von dem er sich immer weiter weg entwickelte. Er war ein bedeutendes Mitglied der Gruppe der Impressionisten und einige seiner Werke werden mit zu den wichtigsten Bildern dieser Stilepoche gezählt. Ende der 1980er-Jahre erzielten die Werke der Impressionisten Auktionsergebnisse, welche die Mehrheit heute nicht mehr erreicht. Monet bildet dabei eine Ausnahme. So erzielte eines der Seerosenbilder von 1907 im Jahre 1989 den Preis 10,5 Millionen Dollar und konnte im November 2005 bei Christie’s mit zwei Millionen Dollar Gewinn wieder veräußert werden.

来源: Wikipedia

Monet, Claude

French painter (1840-1926). Autograph letter signed. Giverny. 8vo. 2 pp. Trauerrand.
$ 14,063 / 12.000 € (62572)

To an unnamed addressee: „Recevez mes excuses de ne vous avoir pas envoyé plus tôt un mot de remerciement. Je reste anéanti, sans courage, parcequ’à grande peine tracer ces lignes. Ma seule consolation est qu’elle ne souffre plus, la chère adorée. Mais pourrai-je supporter cette séparation, malgré les tendresses de tous les enfants. Croyez je vous en prie à ma sincère amitié, Claude Monet“. - Monet’s second wife Alice has died on May 19.

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Monet, Claude

French artist (1840-1926). Autograph letter signed. Giverny. 8vo. 1 1/2 pp. Printed letterhead „Giverny Par Vernon“.
$ 11,719 / 10.000 € (63198)

Monet tries to help victims of a disaster: „En réponse à votre lettre du 15 Ot (octobre) j’ai l’honneur de vous répondre qu’il ne m’est pas possible de participer à la tombola que vous organisez en faveur des sinistrés du Courrier et n’ayant rien de possible à donner je vous ferai donc de recevoir ce modeste billet de cent frs qui vous prouvera mon bon vouloir et la part que je prends à cette terrible catastrophe“.

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Monet, Claude

French painter (1840-1926). Autograph letter signed. Giverny par Vernon, Eure. 8vo. 2 pp. With autograph envelope.
$ 7,617 / 6.500 € (74686)

To the French politician Georges Clemenceau (1841-1929) about a travel with Clemenceau to see the Reims cathedral bombed. He could not answer him sooner „les distributions postales, ici, n’étant pas très régulières. Ai bien reçu ce matin votre 2me dépêche, c’est entendu pour 7 h dimanche rue Franklin. […] Je serai bien aise de savoir vers quelle heure vous pensez que nous [serons] de retour à Paris ne tenant pas à passer deux nuits à Paris, et voulant me mettre au travail dès lundi matin.

Serait-il possible que je puisse embrasser mon fils qui se trouve à peu de distance de Reims entre Fismes et Craonne, exactement à Ventelay, convoi automobile, section sanitaire 46. […] Quelle joie ce serait et pour lui et pour moi“.

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Monet, Claude

französischer Maler (1840-1926). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Giverny. 8vo. 1 p. Gedr. Briefkopf. Lochung am rechten Rand.
$ 4,102 / 3.500 € (80768)

Antwortbrief des Impressionisten auf die Frage eines Amateuerkünstlers: „Je n'ai aucune toile de la Tamise dont je puisse disposer en ce moment. Je n'aurai pu quand même en vendre à ce prix (…)." Claude Monet begann Ende der 1860er Jahre, impressionistische Bilder zu malen. Ein Beispiel seiner Bilder dieser Schaffensphase ist Impression, Sonnenaufgang, eine Hafenansicht von Le Havre, welche der gesamten Bewegung den Namen gab. So entfernte er sich vom durch die traditionellen Kunstakademien geprägten Zeitgeschmack.

Im Herbst 1870 wurde Paris während des Deutsch-Französischen Krieges Paris belagert und Monet floh mit seiner jungen Familie aus Frankreich. Sie ließen sich in London nieder. London sollte sich zu einem Hauptmotiv des französischen Malers entwickeln. 1871 malte er das Bild „Die Themse bei Westminster“ mit der Themse, dem Westminster im Hintergrund, vorn die Bauarbeiter am Embankment. Monet stellte den gebrochenen Schatten des Stegs auf der Flussoberfläche dar. Jahre später bezog er Zimmer mit Balkon im Savoy Hotel und bemalte bis 1901 über 100 Leinwände. Das Motiv: Immer wieder die Waterloo Bridge, zu jeder Tageszeit und bei jeder Witterung. Hinter der Waterloo-Brücke die qualmenden Schornsteine Londons. In den 1870er Jahren beteiligte sich Monet an einigen der Impressionisten-Ausstellungen, an denen auch Künstler wie Pierre-Auguste Renoir oder Edgar Degas teilnahmen, und wurde vor allem vom Kunsthändler Paul Durand-Ruel gefördert. Deshalb blieb Monets finanzielle Situation bis in die 1890er Jahre angespannt. In dieser Zeit entwickelte Monet das Konzept der Serie, nach dem er ein Motiv in verschiedenen Lichtstimmungen malte. Daneben begann er in Giverny seinen berühmten Garten anzulegen, den er in der Folge auch als Motiv seiner Bilder nutzte. Letztlich war er ein großer Erneuerer. Über den Zeitraum von mehr als sechs Jahrzehnten hinweg prägte er die Kunst seiner Zeit: Als junger Mann zelebrierte er auf nie gekannte Weise Licht und Luft in der Malerei, dann entwickelte er mit weiteren Avantgardisten den Impressionismus und inspirierte mit seinen späten Bildern eine neue Generation moderner Künstler..

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Monet, Claude

franz. Maler (1840-1926). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Giverny. 2 ½ pp. 8vo. Doppelblatt. Gedr. Briefkopf. Violette Tinte. Kuvert.
$ 5,274 / 4.500 € (80789)

Pessimistischer Brief an Gustave Geffroy mit der Bitte um Neuigkeiten. Monet bedankt sich für den schönen Band über das Louvre und berichtet von anhaltenden Sorgen über die Gesundheit seiner Frau bzw. deren Schwester. Er könne überhaupt nicht an die Arbeit denken und sehe alles Schwarz. „[…] Vous êtes bien à Paris et devez avoir reçu ma lettre (adressée il y a plusieurs semaines déjà) puisque vous m'avez adressé votre beau volume du Louvre, ce dont je vous remercie bien. Mais cela ne me suffit pas et serai bien aise de recevoir un mot me donnant de vos nouvelles […].

Ici l'année ne commence guère bien, ma femme assez souffrante vient d'être appelée au che­vet d'une de ses soeurs (...) bref, des soucis, des inquiétudes;c'est le lot de tous ceux qui avancent en âge. Je ne pense plus du tout au travail et vois tout en noir. Comme je serai content de savoir qu'il n'en est pas de même pour vous. C'est ce que je vous souhaite de tout coeur […]“..

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Monet, Claude

franz. Maler (1840-1926). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Giverny. 8vo. 1 p. Gedr. Briefkopf. Doppelblatt. Mit Kuvert (Briefmarke ausgerissen), rücks. gesiegelt.
$ 4,453 / 3.800 € (81658)

An den französischer Arzt, Kunsthistoriker und Essayist Élie Faure (1873-1937): „Monsieur, j'ai beaucoup donné pendant les guerres et suis à présent assez dépourvu de toiles à pouvoir donner. Je ne veux cependant pas rester sourd à votre appel, en faveur d'un confrère si cruellement touché. Je vous envoie donc ci-joint un billet de mille francs, qui lui sera utile de suite. Croyez, Monsieur, à mes meilleurs sentiments […]“ Faure setzt sich für Hilfe für den Maler Francisco Iturrino ein.

Der spanische Künstler, der eine Zeit lang vom Fauvismus beeinflusst war (wie Raoul Dufy) und diese Ästhetik in Spanien einführte, hatte vor dem Krieg lange Aufenthalte in Paris verbracht und dort verschiedene Freundschaften in der Kunstwelt geschlossen. 1921 wurde ihm ein Bein amputiert, und er hatte ernsthafte finanzielle Schwierigkeiten. Dann organisierte Élie Faure eine Verlosung zu seinen Gunsten mit Gemälden, die von ihren Malerfreunden gestiftet wurden. Faure ist Autor des monumentalen Werks Histoire de l’art (zu Deutsch: Geschichte der Kunst), das unter Kunsthistorikern immer noch ein beliebtes Nachschlagewerk ist. Er schrieb ebenfalls eine Vielzahl von philosophisch-historischen Werken, darunter ein 1921 veröffentlichtes Buch über Napoléon Bonaparte..

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Monet, Claude

franz. Maler (1840-1926). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Giverny par Vernon (Eure). 8vo. 2 pp. Trauerrand. In der Falte alt ausgebessert. Trauerrand.
$ 3,281 / 2.800 € (81785)

Der eigenhändige Brief mit Unterschrift („Claude Monet“) ist an einen nicht näher genannten Monsieur gerichtet. Monet bedauert darin, dass ihn der Adressat nicht zuhause angetroffen hat, obwohl er wegen des schlechten Wetters nicht unterwegs war. Monet bietet ihm an, in der darauf folgenden Woche „außer am nächsten Samstag“ zu kommen. „Je suis très fâché de savoir que vous étiez dimanche à Giverny et que vous ne vous soyez pas informé si j’étais chez moi. Le mauvais temps m’ayant empêché de m’absenter comme je le pensais.

Mais comme il faut en terminer au mieux de chacun voulez-vous me faire savoir quand il vous sera possible de venir sauf samedi prochain […]“ Das Jahr 1914 markierte einen Wendepunkt in Monets Schaffen. 1914 starb sein Sohn Jean (1867-1814) und im selben Jahr beschloss Optik, seinen Stil zu ändern und begann damit, Seerosen zu malen. Jean Monet war der älteste Sohn von Claude Monets und Camille Doncieux Monet. Jean Monet wurde des öfteren von seinem Vater gemalt. Berühmt ist die Darstellung von dem Baby Jean in der Wiege. Nach dem Tod seines Sohnes übernahm dessen Witwe die Führung des Haushaltes in Giverny. Dort ließ Monet 1915 ein drittes, größeres Atelier errichten, in dem er die Seerosendekorationen malte. Wie kaum ein anderer prägte Claude Monet die Kunst seiner Zeit. Ab den frühen 1880er lebte Monet in Giverny. Seine letzten dreißig Lebens- und Schaffensjahre beschäftigte sich Monet hauptsächlich mit der Anlage und Gestaltung seines Gartens in Giverny, der sich in den clos normand genannten Ziergarten und den sogenannten jardin d’eau oder Wassergarten mit seinem Seerosenteich untergliedert. Beide dienten ihm häufig als Motiv für seine Gemälde..

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Monet, Claude

franz. Maler (1840-1926). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Giverny. 8vo. 3 pp. Doppelblatt. Gedr. Briefkopf „Giverny par Vernon Eure“. Mit eigenh. beschrifteten Kuvert. Lila Tinte.
$ 8,789 / 7.500 € (83453)

An den befreundeten Journalisten, Kunstkritiker, Historiker und Schriftsteller Gustave Geffroy (1855-1926), dem er von seiner bevorstehenden Hochzeit mit Alice Hoschedé berichtet und bedauert, ihn nicht gesehen zu haben. „Mais qu'est-ce qui se passe avec vous? Et où ces lignes vous trouveront-elles, sans doute dans une superbe oasis en Bretagne; en tout cas, où que vous soyez, pensez à votre ami et donnez-lui vos nouvelles. Je sais très bien combien les événements et les difficultés de la vie peuvent être gênants, mais il ne faut pas oublier les amis qui vous aiment, et vous savez que j'en suis un […]“.

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Monet, Claude

franz. Maler (1840-1926). Eigenhändiger Brief mit Unterschrift. Fresselines. 8vo. 4 pp. Mit eigenhändig adressiertem Kuvert.
$ 6,445 / 5.500 € (83468)

An den befreundeten Journalisten, Kunstkritiker, Historiker und Schriftsteller Gustave Geffroy (1855-1926), dem er von den schwierigen Arbeitsbedingungen bei Crozant aufgrund des schlechten Wetters „temps de chien“ berichtet.

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Monet, Claude

French painter (1840-1926). Autograph Letter Signed. Giverny par Vernon-Eure. 8vo. 2 pp. With original autograph transmittal envelope. In Pencil.
$ 16,407 / 14.000 € (45219/BN31493)

Monet writes a short note to French novelist and critic Georges Lecomte, thanking him for the recent article in "The Renaissance": "Mon cher ami, Excusez-moi je vous en prie, de ne vous avoir encore remercié du bel article que vous m'avez consacré dans la Renaissance, mais j'avais seulement de revenir d'un petit séjour […] et je m'empresse de vous adresser avec mes remerciements mon souvenir de bonne amitié".

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Monet, Claude

French painter (1840-1926). Autograph letter signed. Giverny par Vernon, Eure. 8vo. 1 page on bifolium.
$ 9,961 / 8.500 € (72877/BN46951)

Written in his usual turquoise ink to a "cher ami": "It is agreed for Sunday Lunch. I think I need to change my lenses. This said if you could bring some strawberries, this would make me happy. Regarding the colours, it is going very well with the new one of Guichardin. See you Sunday [...]" (translated from the French original). - Monet was losing his sight at this time and attempting to complete his water lilies series. - On headed Giverny paper, folded across.

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Monet, Claude

French painter (1840-1926). Autograph letter signed. No place. 8vo. 1 p.
$ 6,445 / 5.500 € (80861/BN52740)

To the carpenter Alexandre Adonis Flament, Monet's landlord in Argenteuil, promising the payment of overdue rent, as soon as an art deal is concluded: "I must finish this week a deal on which I am counting to pay you the overdue term, but I cannot tell you the day. If therefore you could do without me until Friday you would oblige me infinitely, and as soon as my business is concluded I will send you the money [...]". - Well preserved. With dating (recto) and a calculation (verso) in pencil, probably by the recipient.

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Monet, Claude

French painter (1840-1926). Autograph letter signed. Giverny near Vernon. 8vo. 3 pages on bifolium. On stationery with printed address. With autograph envelope.
$ 7,617 / 6.500 € (80949/BN52875)

In french, to the art critic Arsène Alexandre about the difficult negotiations that led to the donation of Monet's Water Lilies to the French State: "Dear Mr. Alexandre, I answer your letter immediately and want to tell you that you misunderstood me. What I said to you during your visit is agreed. About the gift I want to make to the State, and about the work you agreed to do for Mr. Bernheim, but I was wrong to let myself go at a time of discouragement and misunderstood in the nervous state I was in.

Believe me, I only asked you to give me a few days of respite in order to take advantage of the few beautiful days we have. Finally to save the few paintings that I have undertaken but I see and regret infinitely that you have misunderstood my intentions. I ask you again, give me a few days and we can talk usefully again. Believe in my best feelings [...]" (transl.). - Arsène Alexandre, who was a civil servant at the Ecole des Beaux-Arts at the time, was one of the first officials to contact Monet for his donation..

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Monet, Claude

Autograph letter signed.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To the art critic and collector Philippe Burty (1830-1890), confirming receipt of his contribution towards the purchase of Édouard Manet's painting "Olympia", which had caused an unprecedented outrage at the 1865 Paris Salon: "Mon cher Burty. Pour la bonne régularité je vous informe que j'ai reçu de Mr Paul Gallimard les 25 que vous l'avez chargé de me remettre pour votre souscription à l'achat de l'Olympia de Manet. Mes remerciements. Bien cordialement votre". - Seven years after the death of the artist, following a public subscription organized by Monet, the French government acquired Manet's pivotal and scandalous nude "Olympia", now displayed at the Musée d'Orsay, Paris. Paul Gallimard (1850-1929) was a renowned collector of French impressionists.