Adolph von Menzel

Menzel, Adolph von

dt. Maler (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. B[erlin]. 8vo. 1 1/2 pp. Kleine Randläsuren. Mit Umschlag (defekt).
$ 0 / 650 € (77864)

An den Kunsthändler Hermann Pächter (1839-1902) in Berlin wegen einer Illustration. „[…] Es ist aber auf dem Rande der Notiz ausgelassen! Dieselbe muß heißen: | Letz[t]e Gäste (es ist Tag). Falls Ihnen der morgende Nachmittag 2-3 vielleicht auch passend? […]“

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Menzel, Adolph von

dt. Maler u. Zeichner (1815-1905). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. Folio. 3 pp. Kuvert mit rotem Lacksiegel mit Monogramm „AM“ auf der Rückseite.
$ 0 / 1.800 € (79946)

An den Polizei-Präsidenten von Wurmb: (d.i. Lothar von Wurmb (1824-1890), Polizeipräsident von Berlin 1867-72): „Möge das Gericht des weltgeschichtlichen Moments dessen Miterleben mich seiner Zeit zu meinem ersten Bilde begeisterte, es vor Ihnen auch rechtfertigen, wenn ich unternehme, mich mit einem Spiegelbilde des Werks Ihnen zu nahen. Wollen [Sie] das Blatt bei den Erinnerungswochen der großen Zeit, die jeder Patriot seinem Besitz gegenwärtig einverleibt, einen Platz vergönnen […]“ - Gemeint ist wohl Menzels 1871 entstandenes Ölgemälde „Abreise König Wilhelms I.

zur Armee am 31. Juli 1870“, anlässlich des Beginns des Deutsch-Französischen Krieges, der vom 19.7.1870 bis 10.5.1871 dauerte..

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner und Graphiker (1815-1905). Eigenh. Visitenkarte mit U. ("der Obige"). O. O. u. D. 1 S. Visitkartenformat.
$ 0 / 450 € (33479/BN28667)

"Beifolgend das Original der Tischkarte von vorgestern [...]". - In Bleistift; ohne die erwähnte Beilage.

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner und Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit U. 4 SS. auf Doppelblatt. 8vo. Mit eh adr. Kuvert.
$ 0 / 3.500 € (79754/BN51892)

An Heinrich von Angeli: "Guter lieber werther Freund!! Sich mit Kunstblättern abzugeben! Aufenthalt hier hätte Sie freilich auch nicht erquickt; bis in die ersten Tage d. M. herein Sturm und Kälte, seitdem kein warmer Tag ohne hinterher wie heute stundenlanger Gewitterregen u. s. w. Daß Sie nicht wohl auf seien erfuhren wir schon durch Hrn Tilgner der mich kürzlich hier besuchte. Möge nur jetzt an Ihrer Genesung Ihr Tusculum an der steyrischen Grenze das Beste thun. Das wünschen herzlichst Ihnen nebst mir mein Schwager und Schwester.

Da es nun noch nicht dazu wird daß ich Ihnen, wie ich wollte mündlich danken kann, so thue ichs jetzt für die damalige, so freundliche Uebersendung der Masse von schriftl. Material für die ähnlichen Angelegenheiten an unseren Kunst-Schmerzen […] Ich habe es alles Hitzig übergeben, der es doch wenn nicht dießmal, dann später vielleicht bei anderen zu nützlicher Einsicht auflegen kann. Wir reisen nun zum Juli, dießmal nach Süd-West wohin wir noch nie gekommen. Vor 21 Jahren wollte ich mit meiner Schwester in die Schweiz, waren aber von Wien aus schon zu gebirgssatt, bogen von Baden aus ab nach Paris zur Weltausstellung, so ist seitdem nichts daraus geworden. Werden wir uns im August demnächst in Bayreuth treffen?! Also aber auf alle Fälle gesundes Wiedersehen im September [...]"..

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Menzel, Adolph von

Maler, Zeichner und Illustrator (1815-1905). Eigenh. Brief mit U. Berlin. 2 SS. Mit eh adr. Kuvert.
$ 0 / 2.800 € (79758/BN51896)

An die Expedition des "Familienblatts": "Mit tiefstem Bedauern habe ich wahrnehmen müssen daß bis diesen Augenblick für Aufräumung resp. Reinigung des G. d. Corps-Saales noch nicht das Geringste geschehen ist. Lediglich aus Rücksicht für Sie Geehrtester [!] Herr, um Ihnen die zu Beiseiteschaffung des wohl mancherlei Werthvollen der Sammlung alle Sorgfalt und Muße offen zu erhalten, habe ich die nothwendigen Erfordernisse der Königl. Angelegenheit Ihnen doch gewiß rechtzeitig zur Kenntniß gebracht.

Leider nun, da ich selbst nachgerade gedrängt werde, muß ich Sie drängen, indem ich Sie hiedurch benachrichtige, daß ich Mittwoch den 2tn April Morgens vom Saale nebst Zimmer Besitz nehmen muß. Was ich dann noch ungethan fände, darüber würde ich mich in der peinlichen Nothwendigkeit befinden, selbst rasche Verfügung treffen zu müssen, ich rechne jedoch zuversichtlich auf die freundliche rücksichtsvolle Gesinnung für solche Angelegenheit überhaupt, davon Sie mich noch neulich versicherten, als daß ich fürchtete, in die unerwünschte Lage von Ihnen gesetzt zu werden [...]"..

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