Erich Lexer

Lexer, Erich

Chirurg (1867-1937). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Ostende. ½ p. 4to. Gelocht ; knittrig.
$ 213 / 180 € (94794)

An einen Mediziner: „[…] Ich hoffe bald mündlich mit dir verhandeln zu können. Am 21. komme ich nach Jena. Leider muß ich meinen Urlaub ausnutzen um eine […] neue Auflage vom Lehrbuch fertig zu stellen […]“ – Lexer schloß das Studium der Medizin 1889 in Würzburg mit der Promotion ab (Beitrag zur Beurtheilung des Werthes der verschiedenen Quecksilber in der Syphilistherapie), war seit 1891 Assistent des Anatomen Friedrich Merkel in Göttingen und ging 1892 als Assistent Ernst von Bergmanns an die Chirurgische Klinik in Berlin, wo er sich 1898 für Chirurgie habilitierte.

Seit 1902 a.o.Prof., übernahm er 1904 die Leitung der Chirurgischen Poliklinik in Berlin und wurde 1905 o.Prof. der Chirurgie in Königsberg, 1910 in Jena, 1919 in Freiburg/Breisgau, 1928 in München, wo er bis zu seiner Emeritierung 1936 Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik war. Anschließend leitete er das Städtische Krankenhaus München-Schwabing. 1936 wurde Lexer in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen. Er war ein Hauptvertreter der Transplantationschirurgie, die er entscheidend förderte. Sein Lehrbuch der Allgemeinen Chirurgie (1903) bearbeitete er bis zur 20. Auflage (1930) selbst..

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