Ernst Ludwig Kirchner

Maler und Grafiker, 1880-1938

"Ernst Ludwig Kirchner zählt zu den wichtigsten Vertretern des Expressionismus. Kirchner war ein Gründungsmitglied der Künstlergruppe ""Brücke"". 1937 wurde sein Werk durch die Nationalsozialisten als „entartet“ gebrandmarkt. Über 600 dieser Werke wurden daraufhin verkauft oder zerstört. Ein Jahr darauf nahm er sich mit einer Schusswaffe das Leben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Kirchners Arbeiten zunächst nur in Einzelausstellungen gezeigt. Erst nach der anlässlich seines 100. Geburtstages organisierten Retrospektive Ernst Ludwig Kirchner 1880–1938, die zuerst in der Nationalgalerie in Berlin gezeigt wurde, ist eine stetige Zunahme von Ausstellungen zum Werk des Künstlers zu beobachten."

来源: Wikipedia

Kirchner, Ernst Ludwig

Maler und Graphiker (1880-1938). Gedruckte „Einladung zur Ausstellung von E.L. Kirchner“ in Frankfurt 1924. Frankfurt. 100 : 150 mm.
$ 1,221 / 1.200 € (84058)

Die gedr. Einladung mit einem Motiv eines Holschnitts von Krichner (gedruckt) zu einer Ausstellung bei der Kunsthandlung Ludwig Schames in Frankfurt. Mit einer kleinen fehlenden Ecke. - Rückseitig adressiert und postgelaufen (10.2.1924). Selten.

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Kirchner, Ernst Ludwig

Maler und Graphiker (1880-1938). Eigenh. Brief mit U. Chemnitz. 1 S. Gr.-4to.
$ 6,615 / 6.500 € (72999/BN47244)

An Friedrich Schreiber-Weigand, den Direktor der Kunstsammlungen Chemnitz, betr. einer Abendeinladung; geschrieben während eines Besuches bei seiner Mutter zur Jahreswende 1925/26: "Natürlich gehe ich sehr gern mit Ihnen am Mittwoch abend zu Herrn Esche. Ich hole Sie dann wohl am besten nach 5 Uhr in der Kunsthütte ab und gehe mit Ihnen zusammen hin. Bitte danken sie auch in meinem Namen für die freundliche Einladung […]". - Während der erwähnten Abendgesellschaft in der von Henry van de Velde erbauten Fabrikantenvilla Herbert Esches kam es, nach Jahren der Entfremdung, zu dem bekannten Zusammentreffen mit Karl Schmidt-Rottluff.

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Kirchner, Ernst Ludwig

Maler und Graphiker (1880-1938). Eigenh. Brief mit U. ("EL Kirchner"). Davos. 04.01.1923. 5¼ SS. auf 3 Bll. 4to.
$ 9,668 / 9.500 € (79235/BN51271)

Eindringliche kunst- und lebenspädagogische Worte an den damals kunstinteressierten Abiturienten Ernst Buchholz (1905-67), später Jurist und Kunstförderer, der Kirchner zuvor eine Graphik geschickt hatte und nun ein zweites Mal um dessen Urteil bat: "Ihre Karte erhielt ich und will Ihnen auf sie die Antwort geben, die ich auf Ihren ersten Brief nicht gab, weil sie nicht erfreuend ist. Es giebt kein grösseres Unrecht als junge Menschen nicht die reine Wahrheit wissen zu lassen […] Ihre Graphik [...] interessierte mich nicht, denn sie enthielt noch nichts Eigenes.

Eine geschickte Hand übersetzte Eindrücke des ethnographischen Museums in den Stil Schmidt-Rottluffscher Arbeiten. Das Eigentliche und Wertvolle: eigene Phantasie und das Suchen nach Formen dafür fehlte. Dazu und jetzt wieder auf der Karte ein Schwall unangenehmster Complimente aus der modern conventionellen kunsthistorischen Erziehung. Ich sah, dass Ihnen meine Arbeiten im Grunde gar nichts gesagt haben. Das ist nicht ermutigend für einen Menschen wie mich, dessen schönster Lohn es ist, wenn junge Menschen meine Arbeiten gern haben […] Der viele Umgang mit Älteren tut Ihnen nicht gut. Sie sind so auf dem besten Wege zu einem Menschen von dieser modernen Reussirtheit zu werden, deren innere Leere, Eitelkeit und gänzlich verkehrte Ansichten über Leben und Kunst, aus Unerfahrenheit verkehrt, sie unglücklich und unzufrieden macht. Haben Sie gleichaltrige Freunde? [...] Treiben Sie gern Sport, nicht zwangsläufig, sondern mit Lust und Liebe […] Haben Sie ein Mädel, das Sie gern hat und Sie sie? Sie werden sagen, was geht das den an. Aber sehen Sie, meine jungen Freunde haben das alles [...] Wenn die malen und zeichnen dann entvölkert sich die Erde und der Himmel und die Figuren tanzen auf den Blättern und sind ungeschickt und verzeichnet und ohne Stil und Gott sei gedankt, ohne 'Kultur' [...] Und ich würde bei Ihnen alle Reputation verlieren, dass ich das gut finde. Aber das wäre kein Schade, der Titel 'Hochverehrter Meister' schmeckt mir sowieso wie erfrorene Kartoffeln […] Wir sprechen oft von den jungen Malern in Deutschland, denn mancher studiert drüben. Und immer immer kommt die Frage: Warum und woher kommt das unehrliche gespreizte und schwülstige Getue? […] man muss reden können, wie einem der Schnabel gewachsen ist und das lernt man nur im Verkehr mit Gleichaltrigen. Frei und offen im Verkehr ohne anzustossen und ohne zu kriechen und ohne Hochmut und Verstellung leben und arbeiten, das macht das Leben reich und schön […] Versuchen Sie das und versuchen Sie auch zu zeichnen, wie Sie wirklich aus Eigenem können. Ihre Eitelkeit wird vielleicht ein wenig leiden müssen, aber Sie gewinnen viel viel mehr: Wärme und Leben […]"..

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Kirchner, Ernst Ludwig

5 e. Briefe mit U.
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Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938), painter. ALS. Frauenkirch, 9 March 1920. 5 pp. Large 4°. With quarter-page original drawing. – In German. Long, important letter to Maria Schmidt(-Hell) in Magdeburg, wife of the art historian Paul Ferdinand Schmidt, then assistant director at the Kaiser-Friedrich-Museum and later director of the Municipal Collections at Dresden. – Written after the separation between Maria Schmidt and her husband, after Kirchner’s nervous collapse in 1915 and his emigration to Switzerland: “As I have been living in great seclusion for many years due to my ailment, I had in fact not heard of your fate, and yet I knew even then that you were the driving spiritual force in the ‘Haus zum Wolf’. I endured hard years, after which my body finally broke down, so that I am today reduced to a wreck without hope of recovery. The only thing that keeps me going is my work. I admit I have progressed in this respect through my very suffering, almost reaching the point at which I am unable to communicate with the outside world. But I would like to answer your question and tell you what could be the path, according to my belief, that you should choose in weaving. ‘Modern art’ is lacking in a proper surrounding for interior decoration, especially in carpets. You know that to this day one has no choice but to use the oriental carpets in modern European rooms. You know that these are now so rare and so expensive that soon there will be no more. Also, they are outdated when it comes to the modern paintings. I assume you also know how these carpets developed: the oriental women transformed in their minds the artistic forms before them, dreamed of them, transmuted them and almost subconsciously let them flow through their hands, back into the ornament of their patient day-by-day carpet work. They thus produced a new work of art, entirely pure, entirely sensual, and yet feminine, by merging with the art of their times. Today, there is great need of something similar, and there probably is no greater task than this: to make today’s art come alive. I therefore do not envisage you mechanically copying a picture or outline, but rather suggest that you, guided by the technique of weaving, weave into the carpets the colors and especially the designs which you see before your mental eye, inspired by pictures that you like. You would thus have the freedom of creation based on all your feelings. The starting point of your work would be a certain series of colors, for instance blue red pink black or green yellow orange brown or whatever [...] [Kirchner inserts a pen-and-ink sketch of a carpet, c. 90 x 210 mm] [...] I do not know whether I have expressed myself clearly or whether this type of work is even agreeable to you. Of course, there are a thousand possibilities. As I have led such a secluded life for so many years, I unfortunately do not know of any painter whom I could name with any certainty who is truly interested in such things. As far as I can see, most of them have become horribly uneducated and shiftless through success which now comes so easily [...]”.


Kirchner, Ernst Ludwig

Eigenh. Brief mit U. ("E L Kirchner").
Autograph ist nicht mehr verfügbar

To the Berne painter Alexander Müllegg (1904-82), who wanted to buy a painting: "Unfortunately, I arrived with a severe cold and had to lie down immediately. I just want to tell you quickly that you can have the painting for 2500 frcs, in the trade it's the same price in German marks, but that makes no difference. The best way to send the money is by registered mail [...]" (transl.). The painting is presumably Kirchner's 1925 self-portrait (Gordon 802).


Kirchner, Ernst Ludwig

Eigenh. Postkarte mit U. („E L Kirchner“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Letter to K. W. Senn about a meeting they will have on Thursday. In part (translated): “I will provide some paintings, and I am glad to get acquainted with you.” In fine condition. During the period he wrote this letter Kirchner became increasingly disturbed by the rise of the Nazis in his homeland (he had moved permanently to Davos, Switzerland, in 1918), and news of their attacks on modern art threw him into a deep depression. The Nazis branded his artwork as ‘degenerate’ in 1937 and confiscated all of his paintings on display in public museums, which amounted to over 600 works; Kirchner would commit suicide the following year. A rare piece from the early stages of this tragic era in art history.


Kirchner, Ernst Ludwig

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Ernst Ludwig Kirchner (1880-1938), Maler. E. Brief m. U., Dresden, 20. Dezember 1909, zwei Seiten gr.-8°. Doppelblatt. Blaues Papier. Aus der frühen Dresdener Zeit, vier Jahre nach der Gründung der „Brücke“, an einen „Herrn Doktor“, der um Fotografien für einen Artikel gebeten hatte: „[…] beiliegend sende Ihnen zwei Photos meiner beiden Arbeiten, die Sie seinerzeit in Ihrer freundlichen Kritik erwähnten. Wenn sie für Sie von Interesse sind, darf ich Sie wohl bitten die Blätter zu behalten. […]“. Selten.


Kirchner, Ernst Ludwig

Eigenh. Manuskript (Fragment).
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Kirchner, Ernst Ludwig

Eigenh. Bezeichnung und 2-facher Namenszug auf der Rückseite einer Photographie.
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