August Wilhelm Iffland

Iffland, August Wilhelm

Schauspieler, Intendant und Dramatiker (1759-1814). Eigenh. Brief mit U. O. O. 01.07.1801. 1 S. 4to.
$ 560 / 550 € (937531/BN937531)

Bedankt sich bei Peter Frh. Gottlieb von Braun, dem Direktor der k.k. Hoftheater (1794-1807), für ein Abschiedsgeschenk: "Ew. Wohlgeb. beehren mich mit einem Andenken, wovon ich nicht Erwartung haben konnte. Indem Sie dem Vergnügen der Kaiserstadt vorstehen, belohnen Sie in dem Sinne, den große Monarchen ihren Geschäftsverwesern einflößen. Es ist das Schicksal, daß die, welche mit Wärme die Kunst lieben, gewöhnl. weit getrennt sind. Nur Aehnlichkeit der Empfindungen hebt allen Zwischenraum! Habe ich die Freude Ihnen zu gefallen, so habe ich die Gewißheit, in der Hauptsache nie unter Ihrer Erwartung zu handeln, und also die Hoffnung Ihres Wohlwollens werth zu bleiben.

Das Publ[ikum] von Wien verlasse ich mit Liebe, Rührung und einem heiligen Andenken, das, was ich beim Abschied nicht mehr reden konnte, verbürgt was ich empfinde. Ihnen danke ich diese Freude - und mit Hochachtung empfange ich das schöne Denkmahl, was Sie von meiner blühenden Periode mir übergeben. Wenn in der großen Lebensgeschichte das Band und die Kraft, die Alles umfasst, in dem liegt, dass man ahnet, sich wieder zu begegnen: so sei es die meine, wenn ich mit Rührung scheide! Friede, Freude, Genuß, Ruhe, Ausdauer und Erkanntwerden sei ihr Lohn! […]". - Iffland war im Sommer 1801 einige Wochen in Wien zu Gast gewesen und hatte mit eigenen Stücken großen Erfolg gehabt. Neben Brauns Geldgeschenk erhielt er zum Abschied eine goldene Tabatiere von Erzherzog Karl. - Gefaltet und etwas knittrig..

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Iffland, August Wilhelm

Schauspieler, Intendant und Dramatiker (1759-1814). Eigenh. Mitteilung mit U. Hannover. 13.08.1796. ¼ S. (4 Zeilen). 4to.
$ 407 / 400 € (81006/BN52966)

Mit einer Ankündigung: "Am Montage, lieber, folgt ein kleiner Introitus ihrer Einkleidung uberlaßen [...]". - Der linke Rand durch Abtrennung des Gegenblatts leicht ausgefranst.

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