Theodor Hildebrandt

Hildebrandt, Theodor

Maler (1804-1874). Eigenh. Brief mit U. und eh. Bleistiftzeichnung Düsseldorf. 1 S. 8vo.
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Theodor Hildebrandt (1804-1874), Maler. E. Brief m. U. u. eigenh. Bleistiftzeichnung, Düsseldorf, 12. August 1868, 1 Seite 8°. An Herrn Heydendahl: „[…] Es wäre mir lieb, wen Sie zu mir kämen, auch die versprochen[en] Rahmen schickten. Ich bin seit langer Zeit ohne Nachricht über das letzte Bild u.s.w. Mein Sohn war öfters bei Ihn[en], dies zu sagen, hat Sie aber nie finden könn[en]. Mir liegt an der Abwicklung dieser Sache viel […]“ – Die Bleistiftzeichnung, 1 Seite gr.-8°, zeigt einen knienden Bauern vor einem Trog fressender Schweine.

– Hildebrandt studierte seit 1820 an der Berliner Kunstakademie, war dort u.a. Schüler Wilhelm von Schadows, dem er 1826 nach Düsseldorf folgte, und begleitete ihn 1829 nach Belgien, 1830/31 nach Italien. 1844 unternahm er eine Studienreise nach St. Petersburg, wo das Bild Newa bei St. Petersburg im Winter entstand. Seit 1832 unterrichtete er an der Kunstakademie in Düsseldorf und erhielt 1836 eine Professur, die er 1854 wegen Erkrankung niederlegte. Seit 1858 offiziell beurlaubt, bildete er von 1866-69 dennoch in einer Meisterklasse Maler aus. Er gehörte zu den Begründern der romantisch-poetischen Richtung der Düsseldorfer Malerei; er wirkte durch seine Maltechnik und Farbbehandlung schulbildend. Zu seinen Werken zählen „Die Räuber“ (1829) und „Die Ermordung der Söhne Eduards IV.“ (1835), ferner zahlreiche Porträts..

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