Heinrich Hertz

Hertz, Heinrich

Physiker (1857-1894). Eigenh. Brief mit Unterschrift ("Dr. Hertz"). Karlsruhe. 2½ SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°.
$ 7,666 / 6.500 € (94496)

An einen namentlich nicht genannten Adressaten: "So vieler Entschuldigungen Ihrerseits bedarf es nicht bei einer so natürlichen Sache. Es hätte mich sehr gefreut, wenn Sie am Freitag gekonnt hätten und es freut mich jetzt ebenso für die Zukunft. Leider ist allerdings bei uns die nächste Woche schon Semester und bin ich daher nicht mehr völlig frei. Ich habe auch mit diesem Schreiben gezögert, weil ich erst sehen musste, wie die Examina und Collegien fielen. Jetzt schlage ich Ihnen nächsten Freitag vor.

Kann ich Ihren Versuch vormachen, so erwarte ich Sie im Polytechnikum, um dieselben vorzubereiten; bin ich hieran verhindert, so empfange ich Sie an der Bahn. In diesem Falle müssten Sie mit den Apparaten vorlieb nehmen, von denen freilich nicht viel zu sehen ist. Die Hauptversuche kann ich freilich überhaupt nicht zeigen, weil der Hörsaal fürs Demester eingerichtet ist […]“ - Heinrich Hertz lehrte zu jener Zeit als Professor für Physik an der Technischen Hochschule in Karlsruhe. Seine Forschungen über die elektromagnetischen Wellen bildeten die Grundlage für die Entwicklung des Radios und der drahtlosen Telegraphie. - sehr selten. - Beide Blätter mittig durchgerissen und alt restauriert; papierbedingt etwas gebräunt; die Verso-Seite von Bl. 2 mit einer wohl nicht von Hertz stammenden Skizze und etwas angestaubt..

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Hertz, Heinrich

E. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Heinrich Hertz (1857–1894), Physiker. E. Brief mit U. O. O., „Datum des Poststempels“ [hier nicht vorhanden, wohl um 1880]. 2½ Seiten auf Doppelblatt. 8°. – An seinen Bruder Rudolf: „Ursprünglich habe ich Dir nicht schreiben wollen, weil ich fürchtete, Du würdest auf den Rücken fallen vor ungewohntem Schreck. Jetzt wo ich höre, daß die Anderen alle geschrieben haben, unterlasse ich es aus anderen Gründen. Indessen wünsche ich Dir doch, daß Du Deiner Weihnachten und Neujahr im Kreise Deiner Kameraden so heiter und vergnügt wie möglich verleben mögest. – Weihnacht in München steht auch unter meinen Lebenserfahrungen. Mit diesem Wunsche und demjenigen für Gesundheit und allgemeines Wohlbefinden verbleibe ich Dein treuer Bruder Heinrich Hertz I | Sec. Lieut. d. Res. des 5. Bad[ischen] Inf. Rgts No. 113. | P. S. Damit ich Dir Neujahr nicht neue Scherereien verursache, erledige ich das p. f. (pro forma) gleich hierbei. | P. S. Das erste P. S. gilt nicht, da ich sehe, daß ich oben doch schon gratuli[e]rt habe[.] Der Obige“.