Friedrich Hausmann

Hausmann, Friedrich

Mineraloge und Geologe (1782–1859). Eigenh. Vorlesungsankündigung mit Namenszug in der Eingangszeile und Ausschnitt mit eh. U. O. O. u. D. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-schmal-8vo und 32:94 mm.
$ 261 / 220 € (18059)

Friedrich Hausmann (1782–1859), Mineraloge und Geologe. E. Vorlesungsankündigung mit Namenszug in der Eingangszeile und Ausschnitt mit e. U. O. O. u. D. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-schmal-8° und 32:94 mm. – „Jo. Frid. Lud. Hausmann, Dr.“ gibt bekannt, daß er im kommenden Semester öffentlich über „Vulcanorum historiam et theoriam“ und privatim „Mineralogiam“ lesen werde. – Friedrich Hausmann, seit 1811 Professor für Mineralogie und Technologie an der Universität Göttingen, wo er auch Land- und Forstwirtschaft, Bergbau und Eisenhüttenkunde lehrte, unternahm Studienreisen von Skandinavien bis Südeuropa.

Von 1824 bis 1858 war er Herausgeber der „Studien“ des von ihm 1821 gegründeten Göttinger Vereins der bergmännischen Freunde, 1823 wurde er in die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina aufgenommen. „Hausmann befaßte sich mit Kristallformen, begründete eine Systematik der Mineralien und beobachtete erstmals die Mineralbildung aus Schmelzflüssen. Er gilt als Mitbegründer einer Geologie Norwegens und schuf die rationale Bodenkunde. Hausmann veröffentlichte u. a. ein ‚Handbuch der Mineralogie’“ (DBE)..

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Hausmann, Friedrich

Mineraloge (1782-1859). Eigenh. Brief mit U. Göttingen. 2 SS. 4to.
$ 771 / 650 € (92442/BN61733)

An Friedrich Prinz zur Lippe in Aix-les-Bains in Savoyen mit Dank für eine übersandte Mineraliensammlung und zu laufenden Forschungsarbeiten: "Ew. Durchlaucht gnädiges Schreiben [...] habe ich vor wenigen Tagen nebst der sehr gütigen Mineralien-Sendung durch Herrn Schloßhauptmann von Funck [d. i. Carl A. S. H. Funck von Senftenau,1792-1856] zu erhalten die Ehre gehabt [...] Indem ich meinen unterthänigsten und innigsten Dank dafür bezeuge, füge ich die Versicherung hinzu, daß die mir gütigst übersandten Mineralien für mich einen doppelten Wert haben, da ich aus der merkwürdigen Gegend von Alençon noch Nichts besaß, und Ew.

Durchlaucht selbst die Gnade hatten, die Stücke für mich zu sammeln [...] Seit einer Reise vor Jahren beschäftigt mich besonders die Untersuchung des Harzes, in Beziehung auf die neueren geologischen Theorien [...] Die Obermedicinalrath Blumenbach und die Geheimen Justizräthe Heeren und Hugo [d. s. der Anatom Johann Friedrich Blumenbach, der Historiker Arnold Heeren und der Jurist Aemil Hugo] sind sehr erfreut worden, durch höchstwohlwollendes Andenken [...]". - Hausmann wurde 1840 Nachfolger Johann F. Blumenbachs als Sekretär der Gesellschaft der Wissenschaften in Göttingen, bereits 1818/19 war er mit dem Fürsten von Lippe-Detmold durch Italien gereist. Die erwähnte Untersuchung des Harzes sollte später für seine Publikationen "Über den gegenwärtigen Zustand und die Wichtigkeit des Hannoverschen Harzes" (Göttingen 1832) und "Über die Bildung des Harzgebirges: ein geologischer Versuch" (Berlin 1842) fruchtbar werden. - Papierbedingt leicht gebräunt; ein größer Randeinriss entlang einer Faltlinie..

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