Max Halbe

Halbe, Max

Schriftsteller (1865–1944). Eigenh. Postkarte mit U. München. 2 SS. (Qu.-)8vi. Mit eh. Adresse.
$ 65 / 60 € (10927)

Max Halbe (1865–1944), Schriftsteller. E. Postkarte mit U. München, 26. Dezember 1921. 2 Seiten (Qu.-)8°. Mit e. Adresse. – An Emil Frankl in Wien mit Wünschen zu Weihnacht: „[...] und ziehen Sie aus meinem langen Schweigen nicht den falschen Schluß, daß auch meine freundschaftliche Erinnerung an Sie etwa schweige. Sie mahnt mich im Gegenteil fortwährend, endlich meine Briefschuld an Sie abzutragen. Wenn irgend möglich, soll dies noch im alten Jahr geschehen. Möge diese Karte Ihnen nur sagen, daß wir noch leben, leidlich gesund sind und die Karten im Spiel des Lebens einstweilen noch nicht auf den Tisch geworfen haben [...]“.

– Der von den Naturalisten beeinflußte Schriftsteller war „mit einer Reihe von Literaten und bildenden Künstlern befreundet, nahm regen Anteil am gesellschaftlichen Leben, gründete 1895 das ‚Intime Theater für dramatische Experimente’ und war 1899 Mitbegründer der ‚Münchner Volksbühne’ [...] Teile seines Œuvres ließen sich für den Blut-und-Boden-Kult vereinnahmen. Auch aus diesem Grund verlor Halbe – obwohl zu seiner Zeit einer der meistgespielten Dramatiker – nach 1945 an Bedeutung für das deutsche Theater“ (DBE). – Mit Adreßstempel Halbes..

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Halbe, Max

Schriftsteller (1865–1944). Eigenh. Postkarte mit U. und Visitenkarte mit eh. U. München. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8vo bzw. Carte de Visite-Format. Mit eh. Adresse bzw. eh. adr. Kuvert.
$ 109 / 100 € (13915)

Max Halbe (1865–1944), Schriftsteller. E. Postkarte mit U. und Visitkarte mit einigen e. Zeilen und U. München, 1910 und 1913. Zusammen (1+1=) 2 SS. auf 2 Bll. Qu.-8° bzw. Carte de Visite-Format. Mit e. Adresse bzw. e. adr. Kuvert. – An Georg Kunkel: „Ich muß Ihnen leider noch einmal abschreiben. Ich soll unvermutet morgen zu einer Portraitsitzung, die schon öfter aufgeschoben wurde [...]“ (a. d. Postkarte v. 17. Februar 1910). – Die Visitkarte v. 29. April 1913 zur Übersendung eines (hier nicht beiliegenden) Exlibris.

– Nach rechtswissenschaftlichen, philologischen und historischen Studien lebte Halbe als freier Mitarbeiter in Berlin, wo – von den Naturalisten beeinflußt – mehrere Dramen (darunter „Jugend“, 1893) entstanden. „Seit 1895 ständig in München wohnhaft, war er mit einer Reihe von Literaten und bildenden Künstlern befreundet, nahm regen Anteil am gesellschaftlichen Leben, gründete 1895 das ‚Intime Theater für dramatische Experimente’ und war 1899 Mitbegründer der ‚Münchner Volksbühne’ [...] Teile seines Œuvres ließen sich für den Blut-und-Boden-Kult vereinnahmen. Auch aus diesem Grund verlor Halbe – obwohl zu seiner Zeit einer der meistgespielten Dramatiker – nach 1945 an Bedeutung für das deutsche Theater“ (DBE)..

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Halbe, Max

Schriftsteller (1865–1944). Eigenh. Albumblatt mit U. auf einer Briefkarte sowie eigenh. beschriftete Visitenkarte. München. Zusammen 2 SS. Qu.-8vo und Qu.-16mo. Mit eh. Umschlag.
$ 87 / 80 € (15637)

Max Halbe (1865-1944), Schriftsteller. E. Albumblatt mit U. auf einer Briefkarte sowie eigenh. beschriftete Visitenkarte. München, 26. Februar 1909. Qu.-8° und Qu.-16°. Zus. 2 Seiten. Mit eigenh. Umschlag. An Martin Flaum in Berlin: "Wer einmal nur, einmal nur während seiner Wege von einer Kraft, einem Gefühl, einer Leidenschaft sich bis in's Innerste, Tiefste entflammt, erfüllt, hingerissen gesehen hat, dem können hinfüro die Farben Himmels und der Erden nimmer verbleichen! Er bleibt geweiht und gesegnet all seine Zeit und noch an seiner Totenbahre halten zwölf gute Geister gegen der Hölle DämonenWacht.

| Das wahre Gesicht, V. Akt." - "[Max Halbe] sendet anbei den erbetenen kleinen Beitrag und wünscht Ihnen und Ihren Freunden viel Glück [...]" Halbe stand zunächst dem Naturalismus nahe, experimentierte aber später mit verschiedenen Formen und Stilrichtungen. Er war zu seiner Zeit einer der meistgespielten Dramatiker. - Gebräunter Wasserrand..

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Halbe, Max

Schriftsteller (1865–1944). Ms. Gutachten mit eigenh. U. O. O. 2¼ SS. auf 2 Bll. Gr.-4to.
$ 490 / 450 € (18550)

Max Halbe (1865–1944), Schriftsteller. Ms. Gutachten mit e. U. O. O., 16. Dezember 1929. 2¼ SS. auf 2 Bll. Gr.-4°. – Gutachten über Ernst Penzoldts Novelle „Etienne und Luise“, gegen die dessen ehemaliger Turnlehrer einen Prozeß angestrengt hatte, da er sich und seine Tochter darin porträtiert zu finden glaubte. Penzoldt selbst gelangte durch das Verfahren, das mit einem Verbot des Buches endete, zu landesweiter Bekanntheit. Max Halbes Fazit gipfelt darin, daß „Penzoldt nicht daran gedacht hat, die Träger dieser Namen persönlich verunglimpfen zu wollen [...] Welchen Grund hätte er dazu haben sollen? [...] Ich gelange zu dem Schluss, dass ‚Etienne und Luise’ ein Werk ist, das den höheren Zweck der Dichtung erfüllt, uns durch das Spiegelbild des eigenen Schicksales zu bannen und zu erschüttern.

Die Absicht oder Tatsache einer persönlichen Verunglimpfung vermag ich nirgends zu erkennen [...]“. – Max Halbe war „mit einer Reihe von Literaten und bildenden Künstlern befreundet, nahm regen Anteil am gesellschaftlichen Leben, gründete 1895 das ‚Intime Theater für dramatische Experimente’ und war 1899 Mitbegründer der ‚Münchner Volksbühne’ [...] Teile seines Œuvres ließen sich für den Blut-und-Boden-Kult vereinnahmen. Auch aus diesem Grund verlor Halbe – obwohl zu seiner Zeit einer der meistgespielten Dramatiker – nach 1945 an Bedeutung für das deutsche Theater“ (DBE). – Auf Durchschlagpapier..

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Halbe, Max

Schriftsteller (1865–1944). Eigenh. Albumblatt mit U. München. 1 S. Qu.-kl.-8vo.
$ 131 / 120 € (23333)

Max Halbe (1865–1944), Schriftsteller. E. Albumblatt mit U. München, 1911. 1 S. Qu.-kl.-8°. – Aus seinem 1903 am Wiener Burgtheater uraufgeführten Drama „Der Strom“, II. Akt: „... aber etwas anderes giebt es, Renate, was Farbe in das dunkle Leben bringt. Das ist die Arbeit, Renate! Die Arbeit für eine große Sache: Die giebt uns Kraft und Schwung, wenn alles andere dahin ist [...]“.

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Halbe, Max

Schriftsteller (1865–1944). Eigenh. Brief mit U. München. 1 S. 4to.
$ 163 / 150 € (23935)

Max Halbe (1865–1944), Schriftsteller. E. Brief mit U. München, 9. Dezember 1895. 1 S. 4°. – An den Chefredakteur des „Wiener Illustrierten Extrablatts“, Edgar Spiegl, Edler von Thurnsee (1833/39–1908): „Ihrer liebenswürdigen Einladung Folge leistend, übersende ich Ihnen anbei ein Gedicht für die litterarische Festbeilage [...] Mein Honoraranspruch beträgt 20 Gulden [...]“. – Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf; ein Einriß im linken unteren Rand alt hinterlegt; ohne die erwähnte Beilage.

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