deutscher Rechtswissenschaftler (1874-1940). Ms. Brief mit Unterschrift. Berlin-Grunewald. Quer-8vo. 1 p. Gest. Absender.
$ 294 / 250 €
(94833)
An einen namentlich nicht genannten Empfänger mit der Antwort auf eine Umfrage nach dem weitest wirkenden Entschluß seiner Laufbahn und seinem Motiv. „Der entscheidende u. weitest wirkende Entschluss meiner Laufbahn war der meiner Habilitation. […] Bei diesem Entschluss war ausschliesslich massgebend der Drang zu geistigem Schaffen, der, ursprünglich auf dichterisches und musikalisches Schaffen gerichtet, infolge der Erkenntnis der Unzulänglichkeit hierfür ein einer Art von Resignation eine Befriedigung auf wissenschaftlichem Gebiet erhoffte.
[…]“ Goldschmidt war ein Wegen seiner jüdischen Herkunft verlor er nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten sein Amt als Hochschullehrer und musste aus Deutschland emigrieren..
Jurist (1874-1940). Typed quotation signed. O. O. ½ S. Folio (223:282 mm). Albumblatt mit gedruckter Bordüre und gedr. Fußzeile "Beitrag zum Selbstschriftenalbum 'Deutschlands Zukunft'", aufgezogen auf einen Bogen Pergamentpapier (ca. 330:344 mm).
$ 411 / 350 €
(85407/BN55953)
From the preface of Goldschmidt's "Der Prozess als Rechtslage" (1925): "Es gilt für den einzelnen wie für das Volk, dass trotz Staat und Völkerbund alles Recht und daher auch sein Recht am Ende nichts ist als ein Inbegriff von Möglichkeiten und Lasten im Kampfe um das, was als Recht gelten wird [...]". - Written as a contribution to the facsimile anthology "Deutschlands Köpfe der Gegenwart über Deutschlands Zukunft" (1928) edited by Friedrich Koslowsky.

