geb. Freiin von Pogwisch, Goethes Schwiegertochter (1796–1872). Eigenh. Brief mit U. Berlin. ¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4to.
$ 522 / 450 €
(23107)
[Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Dichter]. – Ottilie von Goethe (geb. Freiin von Pogwisch, 1796–1872], seine Schwiegertochter. E. Brief mit U. Berlin, 5. September 1850. ¾ SS. auf Doppelblatt. Gr.-4°. – An den Hofadvokaten (Carl?) Brenner in Weimar in einer finanziellen Angelegenheit mit Dank für die Zusendung von 500 rt, die sie bei ihrer Ankunft „von meiner Schwester in Empfang genommen“ habe, „und erwarte ich unserer früheren Verabredung gemäß, daß Sie die Güte gehabt mir noch Fünf Hundert Thaler bereit zu halten.
Von diesem Geld bitte ich an Herrn Professor Nicolovius zu Bonn zwei Hundert Thaler zu senden und die übrigen drei Hundert gefälligst mir hierher zu schicken [...]“. – Mit tls. stärkeren Randläsuren und mit Ausriß der linken oberen Ecke (geringf. Textverlust in den ersten zwei Zeilen); die Verso-Seite mit einem ganzseitigen Antwortentwurf des Adressaten..
geb. von Pogwisch (1796-1872), Schwiegertochter des Johann Wolfgang von Goethe. Autograph letter signed, accompanied by two quills owned and used by Johann Wolfgang von Goethe. [Weimar. Qu.-4to (216 x 123 mm), aufgezogen auf Kartonträger (270 x 190 mm), durchwegs etwas stockfleckig. Am unteren Rand des Blatts sind mit naturfarbenem Zwirn zwei benutzte Federkiele aus dem Gebrauch J. W. v. Goethes befestigt. Gerahmt und verglast.
$ 40,579 / 35.000 €
(86187/BN57149)
A note in German written to Wilhelmine Taschner, who had asked permission to meet Goethe and perhaps receive a small memento from the poet: "My father-in-law instructs me to let you know you that he much regrets his being unable to fulfil your wish, as his time is currently fully engaged by old acquaintances who are here at the moment. Yours, Ottilie v. Goethe". - In the 1820s Wilhelmine Taschner (1805-82), wife of the Eisenach physician Dr. Friedrich Taschner, visited Weimar and there called on her friend Ottilie von Goethe, receiving the two quills with the attached note.
After Wilhelmine Taschner's death her husband gifted the ensemble to his foster daughter Else Dröseke, who married the educator Franz Emil Brandstätter of Witten. In the late 1920s the merchant Paul Geiss of Witten acquired the quills from the estate of Dr. Brandstäter through the intermediation of an acquaintance. Several attempts in the 1940s and 1950s at selling the mementos to the Frankfurt Goethe Museum, the Goethe House in New York, or to the oil magnate J. Paul Getty, were abandoned. The relevant correspondence and a contemporary newspaper report, which certify the provenance, are included..
已出售
E. Abschiedsworte mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar
[Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Dichter]. – Ottilie von Goethe (geb. Freiin von Pogwisch, 1796–1872], seine Schwiegertochter. E. Abschiedsworte mit U. („Ottilie“). [Weimar, Oktober 1872]. ½ S. auf Doppelblatt. 4°. Mit einigen Beilagen (s. u.). – Berührender Abschiedsgruß vom Sterbelager an ihren langjährigen Freund, den Schriftsteller Gustav Kühne (1806–1888) in Dresden: „Mein lieber Freund 30 Jahre sind lang und nun muß geschieden sein in alter Freundschaft und alter Gesinnung mit der wir für die Zeit sterbend noch die Hände in einander legen | Ottilie“. – Beiliegend: I: Walther Wolfgang von Goethe (1818–1885), Kammerherr und Komponist, Goethes letzter lebender Nachkomme. E. Brief mit U. Weimar, 6. November 1872. 1 S. auf Doppelblatt. 4°. Mit e. adr. Kuvert. – An Gustav Kühne zur Übersendung von Ottilies Abschiedsgruß. – Brief und Kuvert mit schwarzem Trauerrand, das Kuvert dreifach schwarz gesiegelt. – II: Ders.: E. adr. Kuvert an Kühne, das dem zuvor erwähnten Brief beigegeben war und Ottilies Brief enthalten hatte: „Von Herrn Dr. Gustav Kühne eigenhaendig zu eroeffnen“. – Mit schwarzem Trauerrand und einfach gesiegelt; an drei Rändern offen, der vierte halbwegs intakt. – III: Telegramm von Ottilies Söhnen Walther und Wolfgang an Gustav Kühne mit der Nachricht vom Ableben ihrer Mutter. Weimar, 26. Oktober 1872. 1 S. Qu.-gr.-8°. – In blauem Farbstift. – IV: Eine zeitgenössische, möglicherweise aus Kühnes Hand stammende Abschrift von Ottilies Brief. 1 S. Qu.-8°.
Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar
[Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Dichter]. – Ottilie von Goethe (geb. Freiin von Pogwisch, 1796–1872], seine Schwiegertochter. E. Brief mit U. Wien, 4. Juni 1845. 2 SS. Gr.-4°. – An den Hofadvokaten (Carl?) Brenner in Weimar in einer finanziellen Angelegenheit: „Ihren Brief bester Herr Hofadvokat Brenner erhielt ich gestern, und bin Ihnen sehr dankbar sich so m[ei]nes Interesses anzunehmen. Ich bitte Sie be[i dem] Geschäft hauptsächlich Eile zu berücksichtig[en] jetzt um so mehr wo ich schon Ende des Mona[ts] Wien verlassen werde und es also sehr unangenehm wäre wenn das Geld nach meiner Abreise ankäme. Ein 2 Grund keine Zeit zu verlieren liegt darin daß Sie sagen [daß] der Stand der Obligationen jetzt für mich vortheilhaft ist [...]“. – Mit kleinen Läsuren am linken und sehr starken am rechten Rand mit teilweisem Textverlust in einigen Zeilen (wie oben ergänzt).
Eigenh. Brief mit U.
Autograph ist nicht mehr verfügbar
Eigenh. Brief mit Unterschrift.
Autograph ist nicht mehr verfügbar

