Willi Forst

Forst, Willi

Schauspieler und Regisseur (1903–1980). Portraitpostkarte mit eigenh. U. O. O. u. D. 1 S. 8vo.
$ 51 / 50 € (16710)

Willi Forst (1903–1980), Schauspieler und Regisseur. Portraitpostkarte mit e. U. O. O. u. D. 1 S. 8°. – Brustbild im ¾-Profil. – Als Schauspieler zu den namhaftesten Vertretern des österreichischen Films der Zwischenkriegszeit zählend, gelang Willi Forst 1933 als Regisseur mit „Leise flehen meine Lieder“ mit Hans Jaray in der Rolle des Franz Schubert ein eindrucksvolles Debüt als Regisseur; im Jahr darauf wurde „Maskerade“ – mit Paula Wessely in der Hauptrolle – ein Welterfolg, 1936 gründete er eine eigene Produktionsfirma.

Nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft – während der Forst vornehmlich „patriotische“ Filme zu schaffen gehalten war – war ihm zwar mit Hildegard Knef als „Sünderin“ – „dem“ Skandalfilm der frühen 50er Jahre – ein Comeback beschieden, er vermochte sich als seriöser Regisseur jedoch nicht zu behaupten und beschränkte sich fortan auf leichtfüßige Unterhaltung (darunter etwa „Im weißen Rößl“ mit Johanna Matz und Johannes Heesters und „Kaiserjäger“ mit Adrian Hoven und Judith Holzmeister). – „Ross“-Verlag, Negativ-Nr. 6447/2..

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