Ernst Moritz Arndt

Schriftsteller, Historiker und Politiker, 1769-1860

"Als Publizist und Dichter widmete sich Arndt hauptsächlich der Mobilisierung gegen die Herrschaft Napoleon Bonapartes in Deutschland. Daher wird er auch als Freiheitskämpfer bezeichnet. 1848 zog er als Abgeordneter für Solingen in die Frankfurter Nationalversammlung ein. Er gilt als bedeutender Lyriker der Epoche der Befreiungskriege. Inwieweit seine Äußerungen zum Judentum als antisemitisch zu bewerten sind, ist bis heute umstritten. Neben Lyrik, Prosa und Dramatik (wie ""Der Storch und seine Familie"", 1804), verfasste Arndt politische Werke (wie ""Entwurf einer teutschen Gesellschaft"", 1814) und historische, philosophische, theologische und autobiografische Schriften."

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Arndt, Ernst Moritz

Schriftsteller und Politiker (1769–1860). „Himmelauf“ und „Rausche und brause!“. 2 eigenh. Gedichtmanuskripte (14 bzw. 28 Zeilen) mit Initialen („Eigenh. M. A.“). O. O. 3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4to. Mit eh. adr. Kuvert.
$ 1,527 / 1.500 € (22418)

Ernst Moritz Arndt (1769–1860), Schriftsteller und Politiker. „Himmelauf“ und „Rausche und brause!“. 2 e. Gedichtmanuskripte (14 bzw. 28 Zeilen) mit Initialen („E. M. A.“). O. O. u. D. [Um 1856]. 3 SS. auf Doppelblatt. Kl.-4°. Mit e. adr. Kuvert. – Zwei Gedichte aus den letzten Lebensjahren des Dichters für den Autographensammler Dr. Adolf Böttger in Leipzig. Auf der ersten Seite das 1856 entstandene, unter dem Titel „Klinglied“ abgedruckte Sonett „Himmelauf“: „Zum Himmel auf! Doch du bist mitten drinnen, | Dein Bällchen Erde rollt mit Gottes Sonnen! | O wärest du so mitten in den Wonnen, | Des höchsten Lichts mit allen deinen Sinnen! [...]“.

– Danach das hier mit „Rausche und Brause!“ überschriebene Gedicht „Rausche durch den Wald“ a. d. J. 1853: „Rausche durch den Wald, rausche durch das Herz, | Thränenzorn, du frischer Lebenswind! | Schweige nicht das Wort, schweige nicht den Schmerz, | Rausche, du des Muths erstgebornes Kind! [...]“. – Bl. 2 mit kleinem Papierdurchbruch und kleiner Siegelspur..

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Arndt, Ernst Moritz

Schriftsteller und Dichter (1769–1860). Eigenh. Gedichtmanuskript. O. O. [wohl Bonn]. 1 S. Qu.-12mo (80:139 mm).
$ 1,221 / 1.200 € (7098)

Ernst Moritz Arndt (1769–1860), Schriftsteller und Dichter. E. Gedichtmanuskript, o. O. u. D. [um 1851], 1 Seite qu.-12mo (80:139 mm). – „O mein Deutschland, will dein Jammer | breiter, täglich breiter werden? | Finden deine besten Söhne | Keinen Platz auf deutscher Erden? | Klingt der bittre Fluch des Flüchtlings | Durch der Angeln Land und Hessen? | Wird so deutsche Lieb’ und Treue | Deinen Tapfern zugemessen?“ – Anfang 1851 hatte die brasilianische Regierung mehrere Tausend schleswig-holsteinische Soldaten für den Kriegsdienst in Argentinien angeworben, die zwar zum Einsatz gelangen, jedoch keinen Sold ausgezahlt bekommen sollten.

– Abgedruckt in: E. M. Arndt, Ausgewählte Werke in 16 Bänden. Bd. III. Hrsg. Heinrich Weisner und Robert Geerds. Leipzig, Max Hesse Verlag, 1908. – An den Rändern etwas knapp beschnitten und mit kl. Papierdurchbruch in der vorletzten bzw. letzten Zeile (hierdurch geringf. Buchstabenverlust)..

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Arndt, Ernst Moritz

deutscher nationalistischer und demokratischer Schriftsteller, Historiker und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung (1769-1860). 3 eigenh. Briefe m. Unterschrift Bonn. 10 pp. 8vo und kl.-4to. Teilweise leicht gebräunt. Vereinzelt kleine Fleckchen.
$ 5,597 / 5.500 € (78882)

An den ihm befreundeten Völkerrechtler und Politiker Andreas Ludwig Jacob Michelsen in Jena, wie er Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung, der ihn wiederholt nach Jena eingeladen hatte. September 1852. „[…] In Erinnerung unserer gemeinsamen frankfurter s[chleswig]holsteiner u.s.w. Leiden richte ich zunächst an Sie […] meinen Dank, für die Ehre, welche Sie und Ihre Genossen […] mir erweisen gewollt haben. Ich kann zu nichts mehr, und wie unsre deutschen Dinge laufen und die Menschen sich führen, mögte einem fast das letzte können vergehen.

Doch habe ich den Muth noch nicht verloren, sondern suche, wo und wie viel ich kann, den Matten und Verzweifelnden Muth einzusprechen […]“ Februar 1858. „[…] Jena lebt mir in liebster Erinnerung, Thüringen und seine Bewohner halte ich vor vielen deutschen Stämmen vorzüglich ehrenwerth. Die beiden thüringischsächsischen Johann Friedriche, der Jüngste auch wegen seines grauenvollen, die deutsche Geschichte (als erste Jesuitenthat) schändenden Geschicks leben auch unbedingt in meinem Herzen – aber […] darf ich und kann ich nicht – ich darf doch im 89n. Jahre solchen Übermuth nicht üben; wenn ich auch in nordischer Art sagen kann, daß ich solche Jahresbürde noch leidlich trage: at jag bär min ålder lagom bra, so darf ich doch keine Sprünge […] mehr machen […] | Dahlmann mit Sohn und Enkeln ist gottlob frisch […]“ – 1857 war bei Frommann in Jena „Vom nordischen Hausbau und Hausgeist“, ein Schreiben Arndts an Michelsen, erschienen. September 1858. „[…] Von mir war es doch weise gewesen, daß ich an meine drei durchgemachten Menschenalter gedacht hatte: grade in Euren Festtagen ward ich unwohl, dann acht Tage krank, und spaziere kaum wieder in meinem Gärtchen herum, hoffe doch mit Gott mein Neunzigstes um ein paar Jahre zu überspringen. Ihre Freunde hier? […] Baumgarten“ (der Historiker Hermann B.) „besuchte mich jüngst; gottlob! Der H[am]b[ur]ger Kirchentag scheint für ihn wirksam werden zu wollen […] Ade, theuerer Freund! Glück und Bluthe für Jena! […]“ Erwähnt den Philosophen Christian August Brandis und den Archäologen Otto Jahn..

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Arndt, Ernst Moritz

Schriftsteller (1769-1860). Eigenh. Brief mit Unterschrift. Berlin. 1.7.1813. 4to. 1 p. Mit Siegelresten und Adresse. Am linken Rand alte Sammlernotiz montiert.
$ 3,562 / 3.500 € (83144)

An den Verleger Friedrich Nicolovius in Königsberg, dem er für eine Lieferung seiner patriotischen Kampfschrift „Kurzer Katechismus für den teutschen Soldaten und Katechismus für den teutschen Kriegs- und Wehrmann“ dankt. „[…] Ich hoffe, es wird kein Friede, habe auch bis jetzt solche Nachrichten, und dann wird mit Gott alles gut gehen; wir haben leider Dummheiten begangen, politische und taktische, aber wenn der gute Geist der Menschen bleibt, wird es durchschlagen. Was Sie wegen Verlag und Druck und Mislichkeit des Buchhandels überhaupt schreiben, verstehe ich recht wohl […] Haben Sie Dank für die 1 000 überschickten Exemplare des Katechismus.

Die übrigen laßen Sie liegen bis auf weitere Order […] Ich reise binnen wenigen Tagen von hier, wahrscheinlich nach Schlesien.“ Arndt reiste als Sekretär des Freiherrn vom Stein in das Hauptquartier der Alliierten im schlesischen Reichenbach. Bei Dühr nicht gedruckt..

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Arndt, Ernst Moritz

Schriftsteller und Politiker (1769-1860). Eigenh. Brief mit U. ("EMArndt"). O. O. 1 S. 8vo.
$ 814 / 800 € (32019/BN22140)

"Eben bringt ein Freund aus Berlin für Sie, lieber Vetter, von Schleiermacher daselbst 24 Thlr. mit. Da ich diese nun hier nicht lange will schimmeln lassen, so sende ich Sie [!] Ihnen hier sogleich unter einem Wirrwarr von Geschäften [...]". - Etwas gebräunt und mit alten Tintenwischern.

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Arndt, Ernst Moritz

Eigenh. Brief mit U. („EMArndt“).
Autograph ist nicht mehr verfügbar

Ernst Moritz Arndt (1769–1860), Schriftsteller und Politiker. E. Brief mit U. („EMArndt“). Bonn, 25. August 1841. 2 SS. auf Doppelblatt. Gr.-8°. – An die Gewerkschaft der Kohlenzeche Wiesche in Mühlheim a. d. Ruhr: „Einer Verehrten Gewerkschafts Deputation sage ich für das liebe mir übersendete Geschenk der Melodien zu den Grubenklängen meinen verbindlichsten und herzlichsten Dank, und schließe daran den treuen Wunsch, daß Gott, von dem alle gute und vollkommene Gabe kommt, wie den König und das ganze Vaterland, so Ihr Werk und Gewerk fort und fort segnen wolle [...]“. – Bei dem Geschenk handelte es sich um den 1841 erschienenen Notenband „Melodien zu den Grubenklängen, einer Liedersammlung für Bergleute, bergmännische Sänger-Chöre und Freunde des bergmännischen Gesanges, hrsg. von der Gewerkschaft der Zeche Wiesche. Zwei-, drei- und vierstimmig für den Männerchor“ (156 S. Noten. Mülheim an der Ruhr, Nieten, 1841); der Textband „Grubenklänge“ war erstmals 1838 erschienen. – Etwas fleckig und gebräunt und mit einigen Ein- und Ausrissen sowie Papierdurchbrüchen (tls. alt mit Transparentpapier hinterlegt).